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VdK-Landeschef Sing zum neuen Pflege-TÜV

„Die Eigenverantwortung der Betroffenen bleibt!“

Roalnd Sing

© Eibel/VdK

„Die Eigenverantwortung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen bleibt auch bei neuem Pflege-TÜV!“, betonte der Landesverbandsvorsitzende des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg, Roland Sing, gegenüber den Medien. Sing setzte sich mit dem neuen Pflege-TÜV auseinander, der am 1. Oktober 2019 gestartet ist. Er folgt auf die vielfach – auch von VdK-Seite als wenig aussagekräftig und sehr beschönigend – kritisierten „Pflegenoten“. Dabei hob Sing hervor, dass der Sozialverband VdK den Start des neuen Beurteilungssystems für Pflegeeinrichtungen zwar begrüße, dass aber die Pflegebedürftigen und gerade auch deren Angehörige bei der Heimsuche nach wie vor in der Pflicht seien.

Roland Sing riet den Betroffenen, die Pflegeheime vorab zu besichtigen und sich dort auch persönlich ein Bild von der Situation zu machen. Insbesondere sollten sie sich vor Ort nach der Existenz eines Heimbeirats für die Bewohner, aber auch eines Betriebsrats für die Beschäftigten, erkundigen. Und sie sollten Bewohner befragen, wie es sich im Heim lebt und dabei darauf achten, ob es eine freundliche Atmosphäre gibt und die Heimbewohner einen zufriedenen Eindruck machen, oder ob sie eher unzufrieden und die Pflegekräfte eher gestresst wirken. Auch Augen, Ohren und Nase offenzuhalten, sei bei so einem Besichtigungsbesuch sinnvoll, ergänzte VdK-Landesvorsitzender Sing. So könne Uringeruch in der Luft ein Hinweis auf zu selten gewechselte Windeln sein. Die Barrierefreiheit und Übersichtlichkeit des Gebäudes seien weitere Kriterien. „Macht das Heim einen einladenden Eindruck?“ Auch darüber könne ein Besuch vor Ort mehr aussagen als die reine Lektüre des Prüfberichts, so Roland Sing.

Der Sozialverband VdK gehört mit seinen bundesweit zwei Millionen Mitgliedern und 237 000 Mitgliedern im Südwesten zu den größten Sozialverbänden in Bund und Land. Er ist föderal strukturiert, parteipolitisch und konfessionell neutral. Als unabhängige Interessenvertretung von Rentnerinnen und Rentnern, Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen, Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung sowie von Grundsicherungsempfängern setzt sich der VdK für die sozialen Belange dieser Menschen ein. Seinen Mitgliedern bietet er Sozialrechtsschutz und weitere Serviceleistungen.

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