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Ehrenamtsveranstaltung

Der VdK kämpft für seniorenfreundliche Kommunen

Unter dem Motto „für seniorenfreundliche Städte und Gemeinden – der VdK mischt sich ein!“ fand im Felix-Fechenbach-Haus ein Info-Tag statt, der es in sich hatte. 65 ehrenamtliche engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem VdK in Unterfranken informierten sich darüber, wie sich VdK Mitglieder aller Orts in die kommunale Sozialpolitik einbringen können. VdK Bezirksgeschäftsführer Carsten Vetter beleuchtete in seiner Eröffnungsrede die Situation der Senioren in Unterfranken. Er wies auf die wachsende Bedeutung der Seniorenpolitik hin. Insbesondere ländliche Strukturen müssen in Unterfranken bis zum Jahre 2035 mit mehr als acht Prozent Bevölkerungsschwund zurechtkommen. Die vom VdK Landesverband angereisten Referenten Robert Hümmer, Ressortleitung der Abteilung Leben mit Behinderung sowie Birgitta Merk, Abteilung Leben im Alter, erläuterten den Teilnehmern die rechtlichen Grundlagen für seniorenpolitische Gesamtkonzepte. Sie stellten fest, dass es auch in Unterfranken etliche sehenswerte Erfolge bei den seniorenpolitischen Gesamtkonzepten gibt, es an vielen Stellen in den Kommunen jedoch an der Umsetzung der oft umfangreich ausgearbeiteten Konzepte noch mangelt. Es wurden die wesentlichen Handlungsfelder der seniorenpolitischen Gesamtkonzepte durch die Referenten vorgestellt. Speziell wurde auf die Bereiche ärztliche Versorgung sowie Pflege und Wohnen sowie auf Barrierefreiheit und Mobilität eingegangen. Vorgestellt wurden Flexibusse, welche zwischen kleinen Ortschaften pendeln, einfallsreiche Wohnlösungen für ältere Menschen und genossenschaftliche Dorfläden, welche so manche Gegend, welche mit sinkenden Einwohnerzahlen kämpfen, wieder in Schwung bringen können. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligten sich rege an den Diskussionen und entwickelten auch eigene Ideen. Der VdK Berater für Barrierefreiheit, Hans Peter Martin, gab einen Einblick in seine Arbeit und stellt heraus, wie wichtig es ist, sich die Dinge vor Ort genau anzusehen und wie hilfreich es sein kann auch mal einen Bürgermeister in den Rollstuhl zu setzen, um diesen die Gegebenheiten vor Ort leben zu lassen. Hartmut Stiller, der Kreisvorsitzende des Vdk Kreisverbandes Kitzingen, welcher maßgeblich bei der Erarbeitung des seniorenpolitischen Gesamtkonzepts in Kitzingen beteiligt war, erläutert den Beteiligten, wie diese Konzepte letztendlich entstehen, gab wertvolle, praktische Tipps zur Durchsetzung der Inhalte. Der VdK-Schulbeauftragte und Berater für Barrierefreiheit Günter Blöchinger stellte seine Arbeit und die Aktion „Barriere-Kids“ vor, durch welche bereits in Schulen die Aufmerksamkeit von Kindern auf Barrieren gelenkt wird. Hier spielt auch der Inklusionsgedanke eine sehr große Rolle. Mit seinen mehr als 670.000 Mitgliedern ist der VdK Bayern so groß wie kein anderer Sozialverband, seine Mitglieder sind in den Ballungsräumen ebenso rege und aktiv und gut aufgestellt, wie auf dem Land. Es gibt bespielweise bayernweit schon jetzt viele Dutzend Beraterinnen und Berater für Barrierefreiheit, die Hindernisse für ältere Menschen mit Behinderung im öffentlichen Raum unter die Lupe nehmen. Der VdK in Unterfranken hat in den letzten Jahren in vielen Gemeinden Begehungen initiiert und sich beteiligt. Künftig so, die Quintessenz aller Beteiligten will man sich noch konsequenter zusammen mit den örtlichen Seniorenvertretungen dafür engagieren, dass die Bedürfnisse älterer Menschen gehört werden. „Packen wir´s an!“ lautete das treffende Fazit aller Teilnehmer.

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