7. September 2017
Aktuell

Bündnis fordert eine soziale und gerechte Stadtentwicklung

Seit 2010 fordert ein Bündnis aus Gewerkschaften, dem Berliner Mieterverein und Sozialverbänden – darunter der Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg – eine soziale und gerechte Politik für Berlin.

© D.Gastmann

Mit dem jährlichen Sozialgipfel, der am 12. September stattfindet, bringt das Bündnis aktuelle sozialpolitische Themen in die Öffentlichkeit. Auf der heutigen Pressekonferenz präsentierten die Gewerkschaftsvertreter und Verbände ihre Forderungen für den diesjährigen Sozialgipfel.

Auf der Pressekonferenz stellte das Bündnis bestehend aus dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Berlin-Brandenburg, Berliner Mieterverein, Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg, Arbeiterwohlfahrt Berlin (AWO), Sozialverband Deutschland, Volkssolidarität Berlin, ver.di sowie die Gewerkschaft Nahrung.Genuss.Gaststätten (NGG) ihre Vorstellungen für eine soziale und gerechte Stadtentwicklung vor. Die Botschaft aller anwesenden Bündnispartner war klar: Wir wollen Berlin nicht allein den Politikerinnen und Politikern überlassen. Berlin soll für alle Menschen da sein.

Am meisten brennt den Berlinerinnen und Berlinern das Thema Wohnen unter den Nägeln. Die Wohnungsmarktlage in Berlin ist stark angespannt. Viele Mieterinnen und Mieter haben Angst vor Verdrängung. Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, sieht hier derzeit auch keine Besserung in Sicht.
Berlin soll die Hauptstadt der guten, fair bezahlten Arbeit werden. Prekäre Arbeitsverhältnisse, Leiharbeit und Werkverträge sollen zurückgedrängt werden. „Renten, die auch im Alter für ein würdiges Leben reichen und Altersarmut verhindern, können nur durch fair bezahlte, sozialversicherungspflichtige und unbefristete Beschäftigung erreicht werden, so die Vorsitzende des DGB, Doro Zinke.

Henrike Weber, Sozialpolitische Referentin des Sozialverbandes VdK Berlin-Brandenburg, machte sich vor allem für Menschen mit Behinderung stark: „ Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erfordere mehr Inklusion im allgemeinen Arbeitsmarkt.“, so die Forderung des VdK.

Auf dem Sozialgipfel, der kommenden Dienstag stattfindet, wollen die Gewerkschaften und Verbände die Spitzenkandidatinnen Eva Högl (SPD), Monika Grütters (CDU), Lisa Paus (Bündnis 90/Die Grünen) und Petra Pau (Die Linke) mit ihren Forderungen konfrontieren und gemeinsam mit dem Publikum über die Themen Wohnen, Leben, Arbeiten und Teilhabe diskutieren.

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