Inklusion von Anfang an. Los geht's. Mit Dir!

Anlässlich des Europäischen Protesttags für Menschen mit Behinderung wollen wir am 5. Mai gemeinsam mit Ihnen auf die Straße gehen und ein deutliches Zeichen für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung setzen.

© Aktion Mensch


Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2020

In Deutschland gibt es immer noch zu viele inklusionsfreie Zonen. Von einer inklusiven Gesellschaft, in der Menschen mit und ohne Behinderungen selbstverständlich leben können, sind wir noch weit entfernt. Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2020 steht für Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK, der Protest im Vordergrund.

Inklusion von Anfang an. Los geht's. Mit Dir!

So oder so ähnlich riefen wir in den vergangenen Jahren an diesem Tag unsere Mitglieder und ehrenamtlichen Unterstützer*innen auf, sich uns anzuschießen. Doch nicht in diesem Jahr. Corona hat alles verändert. Daher ist unser Protest in diesem Jahr nicht laut und sichtbar auf der Straße, aber dennoch – über die sozialen Medien – stark und wahrnehmbar für die Politik und Öffentlichkeit.

Auf Misstände aufmerksam machen!

Hindernisse aus dem Weg räumen, Grenzen überwinden, für über zehn Millionen Menschen in Deutschland ist dies schlichtweg nicht möglich. Fast täglich stoßen Menschen mit Behinderung an Grenzen, die ihnen von außen gesetzt werden, sei es bei den öffentlichen Verkehrsmitteln, an Straßenecken, beim Betreten öffentlicher Gebäude wie Arztpraxen, Kinos und Museen. Das muss sich ändern. Auf politischer Ebene und durch zahlreiche Aktionen und Kampagnen machen der VdK Berlin-Brandenburg und viele andere Interessenverbände immer wieder auf diese Missstände aufmerksam. Höhepunkt aller Bemühungen ist der jährliche Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai.

Auch elf Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention sind viele Menschen mit Behinderung von wichtigen Bereichen des Lebens ausgeschlossen bzw. werden benachteiligt.

Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

In diesem Jahr können wir unseren Protest aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht auf die Straße tragen, aber dennoch wollen wir klarmachen, dass die Politik stärker handeln muss.

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  • Die UN-Behindertenrechtskonvention ist vom Gedanken der Inklusion getragen. Sie selbst ist nichts weiter als eine besondere Ausformung der UN-Menschenrechtscharta. Inklusion ist damit nichts, was man „gnädig“ einräumen muss, sondern dem Menschen immanent!
    Das Bild zeigt im Hintergrund eine Gruppe von Demonstrant*innen. Es trägt die Aufschrift: Inklusion ist Menschenrecht! Aktionstag 5. Mai
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  • Viele Menschen werden stigmatisiert, auch bei nicht sichtbaren, massiven psychischen Behinderungen. Krankheitsbedingt haben sie andere Bedürfnisse. Wir müssen Behinderungen akzeptieren, wie sie sind, um Inklusion überhaupt zu denken!
    Das Bild zeigt im Hintergrund eine Gruppe von Demonstrant*innen. Es trägt die Aufschrift: Der erste Schritt ist Akzeptanz! Aktionstag 5. Mai
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  • Menschen mit Behinderungen können durch digitale Medien sinnvoll und produktiv in die Arbeitswelt eingebunden werden. Häufig sind digitale Lösungen für sie ein weiterer Schritt zu mehr Selbstbestimmung und damit individueller Freiheit.
    Das Bild zeigt im Hintergrund eine Gruppe von Demonstrant*innen. Es trägt die Aufschrift: Digitalisierung als Chance begreifen! Aktionstag 5. Mai
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  • Viele Menschen mit Behinderungen können ohne Assistent*innen nicht leben. Diese erfüllen u.a. den pflegerischen Bedarf. Sie können derzeit nicht einfach auf Abstand gehen, erhalten aber weder Masken noch Bonuszahlungen wie andere Pflegekräfte!
    Das Bild zeigt im Hintergrund eine Gruppe von Demonstrant*innen. Es trägt die Aufschrift: Assistenzkräfte sind systemrelevant! Aktionstag 5. Mai
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  • Es braucht einen Paradigmenwechsel. Der Mensch muss in die Lage versetzt werden, selbst zu bestimmen, in wie weit er/sie z.B. am Leben in der Gemeinschaft teilhaben möchte!
    Das Bild zeigt im Hintergrund eine Gruppe von Demonstrant*innen. Es trägt die Aufschrift: Teilhabe ohne Selbstbestimmung gibt es nicht! Aktionstag 5. Mai
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  • Noch immer müssen #Rollstuhlfahrer*innen, die mit der Bahn reisen möchten, sich Tage vorher anmelden. Wenn ein Zug ausfällt, heißt es „Pech gehabt!“ - Eine spontane Fahrt von z.B. Berlin nach Brandenburg kann da leicht zum Problem werden.
    Das Bild zeigt im Hintergrund eine Gruppe von Demonstrant*innen. Es trägt die Aufschrift: Reisefreiheit muss behinderungsunabhängig sein! Aktionstag 5. Mai
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  • Es gibt gute Gründe für das Beibehalten stationärer Wohnformen. Wir brauchen mehr rollstuhlgerechte Wohnungen. Betreutes Wohnen ist ebenfalls wichtig!
    Das Bild zeigt im Hintergrund eine Gruppe von Demonstrant*innen. Es trägt die Aufschrift: Inklusion ist Menschenrecht! Aktionstag 5. Mai
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  • Menschen mit Behinderungen werden bei Zukunftsstrategien oft nicht mitgedacht. Das Land Brandenburg hat z.B. eine Digitalisierungsstrategie aufgelegt, die ihre Bedürfnisse vielfach vernachlässigt. Es wird deutlich, dass das nötige Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen fehlt.
    Das Bild zeigt im Hintergrund eine Gruppe von Demonstrant*innen. Es trägt die Aufschrift: Barrierefreiheit beginnt im Kopf! Aktionstag 5. Mai
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Dörte Gastmann

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