Machen wir unseren Verband noch bekannter

Ende 2019 kamen das Ehrenamt, Mitarbeiterinnen und Mitstreiter des Sozialverbands VdK, seiner Tochterfirmen und Gäste aus Berliner Politik, Verwaltung und Verbänden zusammen, um sich Gedanken zur Zukunft des VdK zu machen und um all jenen zu danken, die in den letzten Jahren wertvolle Arbeit im und für den VdK geleistet haben.

© Vdk

Abschied von Geschäftsführer und VdK-Kreisvorsitzenden – Ziele des VdK Berlin-Brandenburg in 2020


Ein Fazit der Veranstaltung im November: Der Sozialverband VdK ist gefragter denn je. Gerade erst im September wurde die Rekordzahl von zwei Millionen Mitgliedern im Bundesverband geknackt. Und auch im Landesverband Berlin-Brandenburg ist der Zuwachs zu spüren. Mit über 25 000 zählt der Verband so viele Mitglieder, wie noch nie.

Der Erfolg hat zwei Seiten. Zu oft sind es Notlagen, die die Menschen zum Verband führen, da der Sozialstaat es nicht schafft, für alle Menschen ausreichend zu sorgen. Auf der anderen Seite zeigt es, dass der VdK die richtigen Themen anspricht. Die Menschen finden im Sozialverband VdK einen starken Partner, der politisch und rechtlich für sie kämpft und sie unterstützt.

VdK im Wandel

Der Erfolg entstehe durch die Fähigkeit des Sozialverbands VdK, sich dem Wandel der Zeit anzupassen, zeigte der Landesvorsitzende Ralf Bergmann am 27. November 2019 im Berliner Grunewald auf. Kein Verband habe es so gut geschafft, sich von einem Nachkriegsverband zu einem modernen Sozialverband zu wandeln, der sich heute den Anliegen aller sozial benachteiligten Menschen annimmt. Nicht vergessen werden dürfe, dass der Erfolg immer von den Menschen abhänge, die hinter der guten Arbeit stehen. Es waren daher einige Mitglieder sowie Mitstreiterinnen und Mitstreiter im Grunewald zusammengekommen, um Danke zu sagen.

Vier Säulen des VdK Berlin-Brandenburg

Vier Säulen seien es, auf denen die gute Arbeit des VdK Berlin-Brandenburg basiert, erläuterte Bergmann: Neben den Mitarbeiterinnen und Mitstreitern des VdK, der Sozialrechtsberatung und der VdK-Tochterfirmen nehmen die Ehrenamtlichen im VdK eine besonders wichtige Rolle ein – in der Nachkriegszeit wie heute, so Bergmann.

Die Ehrenamtlichen in den Kreisverbänden sind in erster Linie eine wichtige Anlaufstelle für die Sorgen ihrer Mitmenschen und Nachbarn, lotsen sie durch den Sozialrechts- und Beratungsstellen-Dschungel. Sie organisieren ein buntes und informatives Vereinsleben sowie die Gemeinschaft und engagieren sich immer mehr auch in sozialpolitischen Gremien, um sich in ihren Bezirken und Kommunen für die Ziele des VdK stark zu machen.

Der Landesvorsitzende nutzte die feierliche Stunde, um einigen Ehrenamtlichen für ihr Engagement, die Kompetenz und Ausdauer zu danken, mit der sie das Leben in ihren Kreisverbänden gestaltet und gesteuert haben. Sie stellen sich, nach einer oft langjährigen Tätigkeit in den Vorständen ihrer Kreisverbände, nicht wieder zur Wahl.

Besonderer Dank: Hannelore Schmolling (Mitte) und Bernhard Wislaug (rechts) danken dem scheidenden Geschäftsführer Klaus Sprenger (links) im Namen der Kreisverbandsvorsitzenden. | © VdK


Geehrt und verabschiedet wurde außerdem der Geschäftsführer Klaus Sprenger, der zum 31. Dezember 2019 in Rente ging. Sprenger war bereits lange im VdK-Landesvorstand ehrenamtlich tätig, bevor er die hauptamtliche Leitung des Landesverbands Berlin-Brandenburg übernahm.

Als langjähriger Geschäftsführer der heutigen tandemBTL gGmbH und Mitglied im Berliner Landesbeirat für Menschen mit Behinderung hat er nicht nur die Geschicke des VdK und der Tochterfirmen der VdK-Gruppe gelenkt, sondern viel im politischen Bereich für Menschen mit Behinderung und der Kinder- und Jugendhilfe in Berlin erreicht.

Neben Ralf Bergmann, hoben Kerstin Thaetner (Abteilungsleiterin der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft), Ria Schneider (Geschäftsführerin tandemBTL) und Gerlinde Bendzuck (Vorsitzende der Landesvereinigung Selbsthilfe) die besondere Arbeit und Impulse Sprengers hervor, die sich weit über den Sozialverband VdK ausgewirkt haben.

Auf der abschließenden Podiumsdiskussion wurde die Zeit genutzt, wieder den Blick in die Zukunft zu richten und zu gucken, was getan werden muss, damit der Landesverband Berlin-Brandenburg weiter gut aufgestellt ist. Eine Stärke ist, hob die neue VdK-Geschäftsführerin Silvana Radicione hervor, das starke Gemeinschaftsgefühl, das es ihr ermöglicht hat, sich schon nach wenigen Monaten vertraut zu fühlen.

Wichtig sei es, diese Stärke jetzt einzusetzen, um die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt zu professionalisieren, die Attraktivität der ehrenamtlichen Angebote im VdK zu erhöhen und die gute Arbeit des VdK und der VdK-Gruppe bekannter zu machen, „denn die vielseitigen Dienstleistungen, die wir in der VdK-Gruppe erbringen, sind, richtig gebündelt und bekannt gemacht.“ Bettina Kracht

Bettina Kracht

Sozialverband VdK
Der Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg engagiert sich für soziale Gerechtigkeit und Teilhabe. Lernen Sie uns kennen!
Mitgliedschaft
Mehr über die Vorteile und Leistungen der Mitgliedschaft erfahren.
Wann gelte ich als hilfebedürftig? Jetzt herausfinden!

Datenschutzeinstellungen

Wir setzen auf unserer Website Cookies ein. Einige von ihnen sind notwendig, während andere uns helfen, unser Onlineangebot zu verbessern.

  • Notwendig
  • Externe Medien
Erweitert

Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies in externen Medien. Sie können Ihre Zustimmung für bestimmte Cookies auswählen.