Klaus Sprenger im Interview

Klaus Sprenger hat bereits als Student ehrenamtlich gearbeitet. | © VdK

„Das Thema Ehrenamt hat mich stets begleitet“


Lieber Herr Sprenger, bei Ihrer Verabschiedung sagten Sie, die Arbeit mit Ehrenamtlichen war das Thema, das Sie über Ihre gesamte berufliche Karriere besonders interessiert hat. Warum? Was zeichnet das VdK-Ehrenamt im Vergleich besonders aus?
Ich habe als Psychologiestudent ehrenamtlich in einem Therapieprojekt für Opiatabhängige gearbeitet. Später habe ich dort die Ehrenamtlichen koordiniert und beraten. Danach war ich bei der Lebenshilfe e. V. ebenfalls für die Koordination von Patenschaften bürgerschaftlich Engagierter mit Menschen mit Behinderung zuständig. Auch später hat mich das Thema Ehrenamt stets begleitet.

Beim Sozialverband VdK ist das Ehrenamt neben der Rechtsberatung und der Sozialpolitik eine der wichtigsten Säulen des Verbands. Dem Sozialverband VdK gelingt es wie keinem anderen Sozialverband, Betroffene zu Beteiligten zu machen, die sich für seine Belange aktiv engagieren.

Gibt es rückblickend etwas, was Sie als Geschäftsführer anders gemacht hätten?
Rückblickend würde ich versuchen, den Vorstand unseres Landesverbands intensiver bei der Umsetzung der Vision, den Landesverband mit Unterstützung seiner Tochterfirmen zu einem starken Hauptstadtverband zu machen, mitzunehmen.

Welche Herausforderungen und Wachstumsmöglichkeiten sehen Sie in der Zukunft für den Sozialverband VdK?
Die größte Herausforderung an den Verband besteht darin, aktive Mitglieder zu gewinnen, die sich engagiert am Verbandsleben beteiligen. Dies erfordert einen hohen Aufwand an Öffentlichkeitsarbeit, um den VdK in Berlin und Brandenburg bekannter zu machen. Der Verband hat als eher kleiner Landesverband nicht die nötigen Ressourcen, um dies alleine zu stemmen. Es wird deshalb in Zukunft darum gehen, die Zusammenarbeit innerhalb des Verbands und seiner Tochterfirmen weiter zu intensivieren und zu verbessern. Nur eine starke VdK-Gruppe hat die Möglichkeit, in der Öffentlichkeit bekannter zu werden.

Eine zweite große Herausforderung sehe ich in der besseren Zusammenarbeit zwischen Ehrenamt und Hauptamt. Eine zweite Zukunftskonferenz kann meines Erachtens hierfür eine Basis schaffen.

Nehmen Sie für sich etwas persönlich mit aus der Zeit beim VdK? Ich finde es unglaublich wichtig für unsere Gesellschaft, dass es den VdK gibt. Als größtes Sprachrohr sozial benachteiligter Menschen sorgt er dafür, dass die soziale Frage in unserer Gesellschaft nicht ganz in Vergessenheit gerät. Für die Gelegenheit, als Geschäftsführer des Landesverbands Berlin-Brandenburg dabei mitwirken zu können, bin ich sehr dankbar.

Haben Sie schon Pläne für die neu gewonnene Zeit? Ich werde verstärkt Sport machen, meine englischen Sprachkenntnisse aufpolieren, mich um meine Enkelkinder kümmern und mich natürlich auch ehrenamtlich engagieren.

Bettina Kracht

Sozialverband VdK
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