"Schöner leben ohne Armut"

Die Landesarmutskonferenz Brandenburg veranstaltete am 11. Juni 2019 zum dritten Mal den Brandenburger Sozialgipfel. "Schöner leben ohne Armut" war das Motto, um auf die Lebenssituation von Armut betroffenen Menschen aufmerksam zu machen. Mehrere Brandenburger VdK-Kreisverbände waren vor Ort und haben u.a. zu der Rentenkampagne informiert.

"Wieso gibt es Altersarmut nach einem Leben voller Arbeit?" Die Fragen aus der VdK-Rentenkampagne trafen auf viel Resonanz. | © Der Paritätische Brandenburg

Rund 15 Prozent der Brandenburger gelten als armutsgefährdet. Es sind Kinder und alte Menschen, Alleinerziehende, Arbeits- und Wohnungssuchende, denen mit dem Sozialgipfel Stimme und Gesicht gegeben werden sollen. „Denn Armut geht uns alle an und darf nicht achselzuckend hingenommen werden. Sie fordert uns alle heraus – Politik, Bürger, jeden Einzelnen!“ so Andreas Kaczynski, Sprecher der lak.

Mit Infoständen und Bühnenprogramm Bürger waren Brandenburger Bürger eingeladen, sich über Netzwerke und Hilfsangebote zu informieren aber auch die Armutsbekämpfenden Forderungen des Sozialgipfels zu unterstützen. Eine Demonstration zog vom Brandenburger Tor zum Landtag.

Bei Armut spielt leider oft auch Rente eine Rolle. Vor allem wenn man bspw. durch eine Erwerbsunfähigkeit oder Krankheit früher aus dem Berufsleben aussteigen muss. Das war sicher auch ein Grund, warum die Besucher*innen großes Interesse an der VdK-Rentenkampagne zeigten. Besonders die Fragen „Wieso wird die Rente gekürzt, wenn man sich kaputt gearbeitet hat?“ aber auch „„Wieso gibt es Altersarmut nach einem Leben voller Arbeit?“ sorgten für Gesprächsstoff mit den Ehrenamtlichen am VdK-Stand.

Ehrenamtliche aus den Kreisverbänden Oberhavel, Oberspreewald-Lausitz, Havelland und Potsdam informierten gemeinsam zu den Themen Armut und Gesundheit und der VdK-Rentenkampagne. | © VdK

Die lak engagiert sich mit fachlicher und politischer Arbeit gegen Armut. Sie ist ein Netzwerk, welchem neben den LIGA-Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege 25 weitere Initiativen, Vereine und gesellschaftliche Gruppen, darunter die Kirchen und Gewerkschaften sowie zahlreiche Selbsthilfegruppen, angehören.

Neben dem Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg e. V. informierten der Märkische Sozialverein e. V., die Diakonie, der Verein Selbsthilfegruppe Alleinerziehender e. V., der Verein Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V., der Arbeitslosenverband Deutschland Brandenburg e. V., die Caritas und der Paritätische Landesverband Brandenburg e. V. zu Langzeitarbeitslosigkeit und Schulden, Altersarmut, Kinderarmut, Armut und Gesundheit, Wohnen / Wohnungslosigkeit und Frauenarmut.

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