7. Mai 2018

Ein Zeichen für mehr Gleichstellung

Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg beim Europäischen Protesttag für Menschen mit Behinderung

Knapp 1.000 Menschen kamen vergangenen Samstag zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Berlin zusammen, um ein deutliches Zeichen für mehr Gleichberechtigung zu fordern. Zahlreiche Behinderten-, Sozial- und Wohlfahrtsverbände, darunter auch der Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg, riefen zu diesem Protestmarsch auf.


Menschen mit und ohne Behinderung Seite an Seite zeigten am Samstag eindrucksvoll, wie ein respektvolles und gleichberechtigtes Miteinander aussehen kann. Gemeinsam marschierten fast 1.000 Berliner*innen vom Nollendorfplatz zum Breitscheidplatz. Unter dem Motto “Inklusion von Anfang an“ forderten sie die gesellschaftliche Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Auch der VdK Berlin-Brandenburg war an diesem Tag zahlreich vertreten.

Eindrücke vor Ort

Knapp 1.000 Menschen versammelten sich in Berlin, um mehr Gleichberechtigung für Menschen mit Behinderung zu fordern.

<< 1/6 >>

  • /sys/data/5/galerien/346/dim_1_00005354GAL1525695740.jpg?v=0
  • /sys/data/5/galerien/346/dim_1_00005368GAL1525698871.jpg?v=0
  • /sys/data/5/galerien/346/dim_1_00005348GAL1525693455.jpg?v=0
  • /sys/data/5/galerien/346/dim_1_00005345GAL1525692907.jpg?v=0
  • /sys/data/5/galerien/346/dim_1_00005344GAL1525692891.jpg?v=0
  • /sys/data/5/galerien/346/dim_1_00005355GAL1525696889.jpg?v=0

„Wir fordern Barrierefreiheit ohne Ausnahme: Dies gilt insbesondere für den öffentlich geförderten Wohnungsbau, öffentliche Gebäude, den öffentlichen Personenverkehr und private Güter bzw. Dienstleistungen, die einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind oder von dieser profitieren, wie etwa Arztpraxen und Krankenhäuser.“, so der Geschäftsführer des Sozialverbands VdK Berlin-Brandenburg.

Auf der Abschlusskundgebung auf dem Breitscheidplatz sprach Berlins Sozialsenatorin, Elke Breitenbach (Die Linke). Ebenfalls vertreten waren der Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann (Die Linke) sowie die Abgeordneten des Berliner Abgeordnetenhauses Fatos Topac (Bündnis 90/Die Grünen) und Stefanie Fuchs (Die Linke). Die Botschaft in den Redebeiträgen der Verbände war klar und deutlich: Teilhabe ist ein Menschenrecht und daher müsse sich auch die Politik stärker für die Rechte von Menschen mit Behinderung einsetzten.

Über 10 Millionen Menschen mit Behinderung leben in Deutschland, rund 7,6 Millionen davon mit einer Schwerbehinderung. Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet Deutschland, das gleichberechtigte Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung umzusetzen. Aber noch immer sind viele Menschen mit Behinderung von wichtigen Bereichen des Lebens ausgeschlossen bzw. werden benachteiligt. Das muss sich ändern, fordert der Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg.

Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg auf dem Protesttag

In Deutschland leben über 10 Millionen Menschen mit Behinderung. Doch noch immer werden viele von ihnen benachteiligt. Das muss sich ändern!

Weitere Links:

https://kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/38012/Protesttag-in-Berlin-auf-neuer-Route.htm

http://berliner-behindertenzeitung.de/2018/05/05/erfolgreicher-protesttag-in-berlin/

http://www.engelen-kefer.de/2018/nachschau/europaeischer-protesttag-2018-zur-gleichstellung-von-menschen-mit-behinderung/

Das sollten Sie
nicht verpassen

Vorheriger MonatNächster Monat
MoDiMiDoFrSaSo
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  
       

Wir informieren über Entwicklungen in der Sozialpolitik oder Sozialgesetzgebung und nehmen Stellung zu gesellschaftlichen Themen.
Delegierte halten Abstimmungskarten in die Höhe
Sozialverband VdK in Berlin und Brandenburg, ein Verband in Bewegung: Erfolgreiche Beratung, steigende Mitgliedszahlen und engagierte Mitarbeit in Landesbehinderten- und Landesseniorenbei­räten in Brandenburg und Berlin.
Jetzt mehr über die Vorteile und Leistungen der Mitgliedschaft erfahren.
Mitarbeiter des Mobilitätshilfedienst schieben eine Frau im Rollstuhl durch die Stadt
„Draußen spielt das Leben“ – mit diesem Leitspruch begleiten die Mobilitätshilfedienste ihre Klientinnen und Klienten seit nunmehr 30 Jahren. Die Projektleiterin Kerstin Herold, erinnert sich an die Anfänge und Meilensteine.