Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)

Der VdK Berlin-Brandenburg bietet ab sofort eine unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderungen und drohenden dauerhaften Gesundheitseinschränkungen.

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Was ist die EUTB?

Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) wurden im neuen § 32 des SGB IX die gesetzlichen Voraussetzungen für das unentgeltliche Beratungsangebot für alle Menschen mit Behinderung und drohenden dauerhaften Gesundheitseinschränkungen über Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe geschaffen.

Ziel der Beratung ist es, die so betroffenen Menschen in die Lage zu versetzen, die volle Teilhabe an allen Aspekten des Lebens zu erreichen und zu bewahren. Die Förderung der Eigenständigkeit sowie körperlicher, geistiger, sozialer und beruflicher Fähigkeiten ist dabei zentral.

Kurze Erklärung zum Download:
Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg_Infobogen_Was ist EUTB.pdf (98,44 KB, PDF-Datei)

Wie funktioniert die Teilhabeberatung?

Das Beratungsangebot der EUTB richtet sich an alle Menschen mit Behinderung und drohenden dauerhaften Gesundheitseinschränkungen sowie deren Angehörige, Begleitpersonen und Fachkräfte.

Die Beratung ist kostenlos und erfolgt unabhängig (zum Beispiel von Leistungsträgern), das heißt sie orientiert sich ausschließlich am Bedarf und Interesse der Ratsuchenden. Die Beratung von Betroffenen für Betroffene sichert die Begegnung auf Augenhöhe und ein emphatisches Vorgehen.

Die Beratung der EUTB ist ergänzend zu bereits bestehenden Informations- und Beratungsangeboten und dient als „Lotse“ im Hilfesystem.

Mit welchen Anliegen kann ich mich an die EUTB wenden?

Die EUTB gibt notwendige Orientierungs- und Entscheidungshilfen im Hinblick auf sozialrechtliche Fragen, den Zugang auf Leistungen und berät in allen grundlegenden Lebensbereichen, zum Beispiel:

  • Finanzielle und Sachleistungen (zum Beispiel Reha-Leistungen; Eingliederungshilfe; ALG)
  • Antragstellungen (zum Beispiel Antrag auf Schwerbehinderung)
  • Persönliches Budget
  • Mobilität
  • Selbsthilfe
  • Bildung und Beruf
  • Wohnen
  • Freizeitgestaltung


Nutzen Sie jetzt die Sprechstunde der VdK-Teilhabeberatung!

Kontakt:

Berlin-Mitte
EUTB Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg e.V. Mitte
Linienstr. 131
10115 Berlin
Telefon: (030) 86 49 10 -851 / -852
Fax: (030) 864910 -850
eutb.berlin.mitte@vdk.de
Sprechzeiten: Montag, Mittwoch und Freitag von 09:30 bis 14:30 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 09:30 bis 17:00 Uhr

Berlin-Reinickendorf
EUTB Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg e.V. Reinickendorf
Scharnweberstr. 100
13405 Berlin
Telefon: (030) 86 49 10 -861 / -862
Fax: (030) 86 49 10 -860
eutb.berlin.reinickendorf@vdk.de
Sprechzeiten: Montag, Mittwoch und Freitag von 09:00 bis 15:00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 11:00 bis 18:00 Uhr

Potsdam
EUTB Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg e.V. Potsdam
Friedrich-Ebert-Straße 57
14469 Potsdam
Telefon: (0331) 61901051 oder (0331) 61901052
Fax: (0331) 6190150
eutb.potsdam@vdk.de
Sprechzeiten: Montag, Mittwoch und Freitag von 09:00 bis 15:00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 11:00 bis 18:00 Uhr

Hinweis:

  • Vom 14.06.2018 bis 21.06.2018 ist die EUTB Potsdam aufgrund einer Fortbildungsreihe nur per Email und per Telefon erreichbar.
  • Am Freitag, den 22.06.2018 bleibt die EUTB in Potsdam geschlossen.


Cottbus
EUTB Kreisgeschäftsstelle Cottbus
Straße der Jugend 33
03050 Cottbus
Telefon: (0355) 869 598 31
Fax: (0355) 869 598 30
E-Mail: eutb.cottbus@vdk.de
Sprechzeiten: Montag, Mittwoch und Freitag von 09:00 bis 17:00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 11:00 bis 19:00 Uhr

Ohne Terminvereinbarung

Schlagworte Teilhabe | Teilhabegesetz | EUTB | Sozialverband VdK Teilhabeberatung | Menschen mit Behinderung | Definition von Teilhabe | Ableismus | § 81 Sozialgesetzbuch IX | Behindertengleichstellungsgesetz | drohende Behinderung | Inklusion | Teilhabeberatung Berlin | Teilhabeberatung Brandenburg

Weitere Beratungsangebote des Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg:

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Wir beraten unsere Mitglieder in allen Fragen des Sozialrechts, unterstützen bei Anträgen und vertreten vor Behörden und Sozialgerichten. | weiter
Eine Frau gibt einer älteren Dame etwas zu trinken.
Wir organisieren mit freiwilligen HelferInnen Projekte für ältere Menschen zur Durchführung ehrenamtlicher Mobilitäts-, Bringe- und Besuchsdienste. | weiter
Eine Dame und ein Herr sitzen am Tisch auf dem ein Ordner liegt.
Auf der Grundlage des Pflegschaftsrechts übernehmen unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Betreuungsvereins Reinickendorf die vom Richter bestimmten Aufgaben. | weiter
Eine Frau mit Gehilfen wird von einer Mitarbeiterin bei einem Spaziergang im Park begleitet. Sie schiebt den Rollstuhl der Frau.
Für Menschen, die auf Unterstützung bei Wegen außerhalb der Wohnung angewiesen sind, bieten wir Begleithilfen, zum Beispiel zum Einkauf, zum Arzt oder zum Spazierengehen. | weiter
Eine junge Frau hat ihre Hand auf die Schulter einer älteren Frau gelegt. Die andere Hand ruht auf der Hand der älteren Frau. Beide lächeln sich herzlich an.
Die Pflegestützpunkte sind neutrale und kostenlose Beratungsstellen für Menschen, die Informationen rund um das komplexe Thema Pflege benötigen. | weiter
Seniorin steht lächelnd mit einem Rollator im Park.
Wir beraten zu Hilfsmitteln aller Art, informieren über Umbau-Maßnahmen zur barrierefreien Gestaltung Ihrer Wohnung und beraten Sie über Zuschüsse und Kostenträger. | weiter