Beratungsangebote des Sozialverbands VdK Berlin-Brandenburg e. V.

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Jetzt über die Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebote des Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg informieren.

Gefragt ist der VdK wegen seiner Beratungsangebote. Als Beraterverband berät er seine Mitglieder in der Sozialrechtsabteilung. Darüber hinaus bietet er eine offene Beratung im Rentenrecht, der Hilfsmittelberatung, in der Unabhängigen Patientenberatung Berlin und in seinem Pflegestützpunkt Tempelhof-Schöneberg an.

In unserer Rechtsabteilung betrug im Januar 2012 der Verfahrensstand 1987 Verfahren. Zugegangen sind im Verlaufe des Jahres 2398 Anträge, Widersprüche und Klagen und erledigt wurden 2146, sodass es aufgrund der jährlich stattfindenden Inventur am Jahresende 2267 Verfahren gewesen waren. Aktuell (Stand: Oktober 2013) haben wir 2152 Verfahren, das sind 251 Anträge, 837 Widersprüche und 1064 Klagen.

In der Rechtsabteilung arbeiten derzeit drei Rechtsanwältinnen, wovon zwei Fachanwältinnen für Sozialrecht sind, des Weiteren ein Rechtsanwalt und eine Assessorin, zwei Sozialberater für das Schwerbehindertenrecht, eine Renten- und Sozialberaterin sowie sieben Verwaltungskräfte komplettieren die Abteilung.

Ergänzt wird die Sozial- und Rechtsberatung Berlin in Brandenburg durch die Koordinatorin für das Ehrenamt in Berlin und Brandenburg und Zuständige für die Belange in Brandenburg, Cornelia Kather. Sie betreut die Kreisgeschäftsführerinnen in Cottbus, Eberswalde und Potsdam. In den Kreisgeschäftsstellen finden die Sozial- und Rechtsberatung und die Bearbeitung von Anträgen und Widersprüchen statt. In Potsdam werden, weil dort eine Volljuristin beschäftigt ist, künftig auch Klageverfahren bearbeitet.

Die Koordinatorin bietet zudem Sprechstunden in Brück, Falkensee und Frankfurt an der Oder an. Von Eberswalde aus werden Sprechstunden in Bernau und Prenzlau angeboten. In Brandenburg wurden 2012 insgesamt 245 Sprechtage, zu denen 1742 Ratsuchende gekommen sind, angeboten. Schwerpunkte der Beratungen sind das Schwerbehinderten- und das Rentenrecht. Zugegangen sind 539 Verfahren, wovon 458 erledigt wurden.

Neue Geschäftsstelle in Neuruppin

Im März 2014 wird die bereits vollständig eingerichtete Geschäftsstelle in Neuruppin ans Netz gehen. Ein Sozialberater, der das Umland kennt, ist gefunden. Dann ist der Sozialverband VdK bis auf Frankfurt/Oder an allen Orten mit Sitz eines Sozialgerichtes durch eine Sozialberatungsstelle vertreten. Natürlich erhoffen wir uns durch die Präsenz unserer Sozialberater/-innen in Brandenburg weitere Neumitglieder.

Die Unabhängige Patientenberatung Berlin, ein Projekt, das bundesweit an 22 Standorten federführend vom Sozialverband VdK Deutschland, der Bundeszentrale für Verbraucherschutz und dem Verband Unabhängiger Patientenberatungsorganisationen in Zusammenarbeit mit der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) seit 2000 existiert, wird in Berlin von uns als Geschäftsbesorger betrieben. Beschäftigt sind in dem Projekt eine Ärztin, eine Juristin, ein Sozialarbeiter, eine Sozialarbeiterin sowie eine Krankenschwester und Pflegefachkraft. Sie beraten Patienten, die Probleme mit ihren Krankenkassen, den Ärzten, ihren Diagnosen und den Leistungen der Kassen haben. Oft geht es um Kostenübernahmen, Behandlungsfehler, nicht gewährte Rehabilitation, Nichtzahlung von Krankengeld und Ähnlichem. 2012 wur­den 3818 Beratungskontakte telefonisch oder in den Sprechstunden verzeichnet.

Unser ehrenamtlicher Besuchsdienst besteht aus 73 Freiwilligen (16 Männer und 57 Frauen). Sie betreuten 2012 insgesamt 946 Personen in 4834 Besuchen. Koordiniert wird der Besuchsdienst von Martina Ulrich.

Mobilitätshilfedienst noch in Reinickendorf

Unsere Beraterin für technische Hilfen und Wohnraumanpassung ist Christine Gaszczyk. In 2012 fanden 674 Beratungskontakte statt. Davon waren 303 telefonisch, 306 persönlich und 65 via Internet und darüber hinaus wurden acht Veranstaltungen mit 84 Besuchen zu Hilfsmitteln und technischen Hilfen veranstaltet. In 228 Hausbesuchen wurde vor Ort erkundet, welche Hilfsmittel und welche Unterstützung der/die Betroffene benötigt.

Noch immer ist unser Mobilitätshilfedienst Reinickendorf nicht nach Spandau, wie von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales verlangt, umgezogen. Der Grund: Dem dortigen Mobilitätshilfedienst soll eine zweite Chance geboten werden. Die 13 Berliner Dienste haben 2012 ins­gesamt 307 333 Einsätze getätigt. Die vier VdK-Dienste in Charlottenburg-Wilmersdorf, Neukölln, Pankow und Reinicken­dorf sind mit 79 030 Einsätzen daran beteiligt. Der Pflegestützpunkt Tempelhof-Schöneberg, von Ariane Rausch und ihrem Team verantwortet, ist einer der zwölf in allen Berliner Bezirken vorhandenen und von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales finanzierten Pflegestützpunkte. Daneben existieren weitere 14 Pflegestützpunkte, die ausschließlich von den Krankenkassen finanziert werden.

Unser Pflegestützpunkt erteilte 2012 insgesamt 2807 Auskünfte und Beratungen. Insgesamt erhielten 1171 Klienten (368 Männer und 803 Frauen) vom Pflegestützpunkt des VdK Unterstützung. Davon entfielen 1636 Kontakte auf informelle Gespräche, 1071 auf eine umfassende Beratung und in 100 Fällen wurde ein zeitaufwendiges Casemanagement geleistet. Inhaltlich ging es zumeist um den Anspruch von Sozialleistungen, die wohnortnahe Organisation häuslicher Pflege, die Entlastung pflegender Angehöriger, das persönliche Alltagsmanagement und die Haushaltsführung sowie die Beratung über technische Hilfen und die Anpassung der Wohnung an die vorhandene Alltagskompetenz des jeweils Betroffenen. Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen nach Krankenhausaufenthalt und pflegende Angehörige können sich über das ambulante und stationäre Umfeld ihres Wohnorts informieren und beraten lassen. Auch VdK-Mitglieder beziehungsweise deren Angehörige sind willkommen, werden jedoch nach einer Erstberatung durch unseren Stützpunkt dann an den ihrem Wohnort nahe gelegenen Pflegestützpunkt weitervermittelt.

Pflegestützpunkt und Betreuungsverein

Der VdK-Betreuungsverein führte 2012 insgesamt 132 Betreuungen. 2013 sind es bereits 155 Betreute. Der Leiter des Vereins, Olaf Borchers, ist neben der Führung von Betreuungen für die Gewinnung ehrenamtlicher Betreuer und Betreuerinnen verantwortlich. Bisher erhielten wir für diese Aufgabe eine die Arbeit stützende Zuwendung vom Land Berlin. Diese Zuwendung war bereits seit zehn Jahren eingefroren. 2012 war der Aufgabenbereich öffentlich ausgeschrieben. Der Humanistische Verband Deutschland (HVD), Lan­desverband Berlin, hatte uns um 9000 Euro unterboten und erhielt den Zuschlag. Bis heute hat der HVD im Bezirk Reinickendorf, obwohl vom Senat finanziert, kaum Strukturen aufgebaut.

Der Vorstand des VdK entschied, weiterhin im Bezirk Reinickendorf präsent zu bleiben. Olaf Borchers betreute zum Jahresende 2012 insgesamt 267 Betreuer und Betreuerinnen, wovon 173 Frauen und 94 Männer waren. Er führte im Laufe des Jahres 228 aufklärende Beratungen, 107 Einführungsberatungen und 348 begleitende Beratungen durch. Überdies informierte er 212 Personen über die Vorsorgevollmacht, die Betreuungsverfügung und Patientenverfügung. Geplant ist nach wie vor, sobald die Landesgeschäftsstelle nach Berlin-Mitte umgezogen ist, dort in Konkurrenz zum Humanistischen Verband einen Außenstandort unseres Betreuungsvereins aufzubauen.

Der Betreuungsverein wurde im Dezember 2018 aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen.

Aktuell
Aus betrieblichen Gründen muss der Betreuungsverein Reinickendorf die Tore schließen. Wir sagen Danke für 26 Jahre.

Ambulanz im Wedding modernisiert

Unter Beteiligung der Präsidentin des VdK Deutschland, Ulrike Mascher, und der bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft zuständigen Fachfrau, Kerstin Thätner, wurde unsere Kinder- und Jugendambulanz/Sozialpädiatrisches Zentrum (KJA/SPZ) Standort Wedding am Leopoldplatz nach Umbau und Neueinrichtung endlich feierlich eingeweiht. Die VdK-Präsidentin zeigte sich beeindruckt von der vielfältigen sozialen Arbeit des Verbands. Erfreulich ist, dass nunmehr auch für den Standort Schöneberg, Karl-Schrader-Straße 6, grünes Licht gegeben ist, um die dort zusätzlich angemieteten Räume für die Bedürfnisse einer KJA/SPZ umzubauen.

Die fünf Standorte der VdK-KJA/SPZs haben 2012 insgesamt 2541 Kinder betreut und hierfür 4996 Überweisungsscheine und 182 Privatrechnungen abgerechnet. Insgesamt erhielten wir 1,664 Millionen Euro von den Krankenkassen erstattet, das sind 44,91 Prozent der Gesamtkosten. Vom Zuwendungsgeber Land Berlin erhielten wir 2,04 Millionen Euro, das sind 55,09 Prozent der Gesamtkosten.

Unsere Einrichtungen sind niederschwellig und wohnortnah. Sie erbringen, und das wird bundesweit nur in Berlin angeboten, sowohl die Komplexleistung Frühförderung nach Paragraf 30 SGB IX als auch sozialpädiatrische Leistungen nach Paragraf 119 SGB V am jeweiligen Standort aus einer Hand. Geleitet werden die einzelnen Standorte von Fachärztinnen für Kinderheilkunde und Jugendmedizin. Unsere interdisziplinären Teams bestehen aus Physio- und Ergotherapeutinnen/en, Logopädinnen/en, Diplom-Musiktherapeutinnen/en, Sozialarbeiterinnen/n und Arzthelferinnen/n. Der VdK ist derzeit präsent in Charlottenburg-Wilmersdorf, Lichtenberg (Hohenschönhausen), Schöneberg/Tiergarten, Wedding/Reinickendorf und Spandau.

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