Der Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg: Wofür wir stehen

Gerechtigkeit heißt Teilhabe

Soziale Gerechtigkeit und Teilhabe sind für uns nicht nur leere Worthülsen. Der Sozialverband VdK bringt Themen wie Armut, Rente, Pflege und Behinderung auf die politische Agenda. Durch Kampagnen verschafft er sich politisches Gehör und fordert einen drastischen Kurswechsel in der Sozialpolitik.

Als größter Sozialverband Deutschlands vertritt der VdK die Anliegen seiner Mitglieder wirksam gegenüber Behörden und Sozialgerichten. Bei Problemen mit der Kranken- oder Pflegekasse, dem Arbeitsamt, der Berufsgenossenschaft, bei der Antragsstellung des Schwerbehindertenausweises oder der Erwerbsminderungsrente steht der VdK seinen Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite. Der Sozialverband VdK ist ein kompetenter Partner, der durch die Rechtsberatung und -vertretung konkrete Hilfe leistet. Dabei blickt der VdK auf über 60 Jahre Erfahrung und Fachkompetenz im Sozialrecht zurück. Im vergangenen Jahr konnten wir von insgesamt 2.583 Rechtsverfahren 1.577 Verfahren positiv für uns bzw. unsere Klientinnen und Klienten entscheiden.

Der Sozialverband VdK ist politisch und konfessionell neutral. Die Arbeit wird überwiegend aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert. So ist und bleibt der VdK unabhängig und kann die sozialen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Staat und Parteien wirksam vertreten.

Eine starke Gemeinschaft

Ehrenamtliches Engagement hat für uns einen hohen Stellenwert. Ob im Besuchsdienst oder in den Kreisverbänden, überall unterstützen uns Menschen, denen gegenseitige Hilfe und Fürsorge und die Möglichkeit gegen soziale Ungerechtigkeiten aktiv zu werden, wichtig sind. Der Sozialverband VdK ist bundesweit mit knapp zwei Millionen Mitgliedern der größte Verband dieser Art. In Berlin und Brandenburg sind es derzeit über 20.000 Menschen, die sich mit ihrer Mitgliedschaft für eine soziale und gerechte Gesellschaft einsetzen. Ca. 400 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterstützen den Landesverband aktiv in ehrenamtlichen Zusammenhängen. Ohne diese Unterstützung könnte der VdK nicht so tatkräftig wirksam werden.

Wir übernehmen soziale Verantwortung

Ältere, Kranke und Menschen mit Behinderung sind im besonderen Maß auf Unterstützung angewiesen. Wo die Teilhabe am Leben immer schwerer fällt, hilft der Mobilitätshilfedienst des VdK älteren Menschen bei der Bewältigung ihres Alltags. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten Seniorinnen und Senioren auf Wegen außerhalb der eigenen Wohnung, zum Beispiel zum Einkauf, bei Spaziergängen oder zum Friseur.

Service und Hilfestellung werden beim VdK groß geschrieben. Der Landesverband Berlin-Brandenburg betreibt verschiedene Beratungsstellen. Der VdK-Pflegestützpunkt ist eine neutrale und kostenlose Beratungsstelle für Menschen, die Informationen aus einer Hand rund um das komplexe Thema Pflege benötigen. Die Beratungsstelle für technische Hilfen und Wohnraumanpassung informiert Menschen mit Behinderung und Seniorinnen und Senioren über die verschiedensten Hilfsmittel und Hilfen, wie beispielsweise die Wohnung rollstuhlgerecht umgestaltet werden kann.

In einer großen Stadt wie Berlin gibt es viele Menschen, die keine eigene Familie haben oder Angehörige, die zu weit weg wohnen, um für ihre Familienangehörigen da zu sein. Rund 75 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind derzeit im Besuchsdienst des VdK tätig. Sie schenken anderen Menschen ihre Zeit – sei es zum Vorlesen oder Spazierengehen.

Vielfältiges Engagement

Der Landesverband Berlin-Brandenburg betreibt als einer von wenigen Landesverbänden des VdK Tochtergesellschaften im sozialen Bereich. Durch dieses Engagement schärft der VdK Berlin-Brandenburg den Blick für die sozialen Belange vor Ort. Die Schwerpunkte liegen insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Integration in den Arbeitsmarkt von Menschen mit Behinderung, Arbeitslosen und Geflüchteten.

Ausführlichere Informationen:

Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg_Zukunft sozialer gestalten.pdf (82,30 KB, PDF-Datei)

Schlagworte VdK Berlin-Brandenburg | Sozialverband | Menschen mit Behinderungen

Geschichte des VdK Berlin-Brandenburg


Am Nikolaustag 1952 wurde der Berliner Verband (Berlin-West) als einer der letzten westdeutschen VdK's gegründet. Obwohl sich der traditionsreiche "Reichsbund" bereits kurz nach Kriegsende in Berlin etabliert hat, entwickelte sich der VdK Berlin binnen weniger Jahre mit dem Elan einer noch jungen Organisation zum zweitstärksten Kriegsopferverband in der Stadt.

Im Oktober 1990 vereinigten sich die VdK's Berlin-Ost und West. 1994 fusionierte der VdK Berlin und Brandenburg. Ursprünglich als Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands gegründet, hat er sich heute zum modernen Sozialverband gewandelt.


Unsere Satzung zum Download:


Organigramm: