1. Dezember 2012

Immer das Wohl des VdK im Auge

Kurt Söldner zieht sich nach 63 Jahren aus dem Ehrenamt zurück - Dank für loyale Zusammenarbeit

Kurt Söldner
Kurt Söldner

Liebe Mitglieder des Sozialverbands Berlin-Brandenburg, mit Ablauf des Jahres 2012 gebe ich nach 63-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit meine Funktion als Vorsitzender des Kreisverbands Neukölln und des Kreisverbunds Süd sowie der Fachschaft auf. Die Entscheidung hierzu fiel bereits im März 2012 anlässlich einer Arbeitstagung der Mitglieder beziehungsweise deren Vorstände des Kreisverbunds Süd. In der Landesverbandskonferenz im Juli 2012 haben die Delegierten einstimmig das Ende des Kreisverbunds Süd zum 1. Januar 2013 bestätigt.

Die Tätigkeiten in Neukölln werden von den Ortsverbänden Britz/Rudow und Neukölln in gewohnter guter Arbeitsweise fortgeführt. Als Ehrenmitglied im Landesverbandsvorstand bleibe ich jedoch weiterhin für alle Bereiche Ansprechpartner. Für die jahrelange gute Zusammenarbeit mit den Vorständen der Untergliederungen sage ich hiermit herzlichen Dank. Wenn auch manche mit den von mir gegebenen Ausführungen nicht immer im Einklang standen, so habe ich doch stets das Wohl des Sozialverbands Berlin-Brandenburg im Hinterkopf gehabt und dafür gearbeitet.

Mein besonderer Dank gilt den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre loyale Zusammenarbeit. Ich hoffe, dass diese loyale Zusammenarbeit auch in Zukunft ein Markenzeichen des VdK bleibt. Mein großer Wunsch ist, dass sich jemand findet, der meine Arbeit in meinem Sinne weiterführt.

Partner für die Politik

Der Sozialverband VdK leistet als tragender Teil der sozialen Infrastruktur eine äußerst wichtige Arbeit in Berlin und Brandenburg und agiert als Partner für die Politik in beiden Ländern. Leider muss ich feststellen, dass sich die Berliner Politik nicht in dem Maße um die Anliegen der sozial schwachen und behinderten Menschen kümmert, wie ich mir das wünsche. Von Außenstehenden und vielen Mitgliedern habe ich in den letzten Jahren immer wieder Kritik und Unverständnis zu dem derzeitigen Handeln der verantwortlichen Sozialpolitiker zur Kenntnis nehmen müssen.

Ich möchte daran erinnern, dass wir alle in unserer Gesellschaft eine große Verantwortung tragen und die Interessen insbesondere der Menschen vertreten, die mit Behinderungen leben - und zu dieser Verantwortung muss auch die Politik stehen. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich möchte hiermit die Gelegenheit nutzen, um allen Angesprochenen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und das Gelingen der guten Vorsätze für das Jahr 2013 zu wünschen.

Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft auf, um an den Problemen herumzudoktern. Damit vermeiden sie, diese endlich anzupacken. Denken Sie daran, wo ein Wille ist, lässt sich auch eine Lösung finden.

Ihr Kurt Söldner, Ehrenmitglied des Landesvorstands

Mehr über den Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg erfahren.
Jetzt mehr über die Vorteile und Leistungen der Mitgliedschaft erfahren.
Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg beim Europäischen Protesttag für Menschen mit Behinderung.