20. September 2022
VdK-Zeitung Archiv

Verlässlicher Partner in schweren Zeiten

Selim Toksöz trat dem VdK in jungen Jahren bei – nie hätte er geglaubt, dass er so schnell Hilfe braucht

Manches im Leben kommt anders als geplant. Und dann ist es gut, wenn man einen starken Partner an seiner Seite hat. Auch Selim Toksöz aus Coburg hat diese Erfahrung gemacht. Aufgrund verschiedener Erkrankungen war er in seinem Alltag zunehmend eingeschränkt, sodass er schließlich Erwerbsminderungsrente beantragen musste. Der VdK Coburg hat ihm dabei geholfen.

Selim Toksöz ist froh, dass er den VdK an seiner Seite hat. | © privat

Als Selim Toksöz dem VdK Bayern im Jahr 2002 beitrat, war er 36 Jahre alt, sportlich und kerngesund. Durch seine Eltern hatte er erfahren, dass der Sozialverband Menschen in Not hilft. Deshalb wollte er den Verband bei seiner Arbeit unterstützen. Damals dachte er nicht, dass er einmal selber in eine solche Lage kommen könnte.

Leider änderte sich das recht schnell: Nur drei Jahre später musste sich der Coburger einer Operation an der Halswirbelsäule unterziehen. Trotz OP verbesserte sich sein Gesundheitszustand nicht so, wie er es erhofft hatte. Toksöz stellte einen Antrag auf Schwerbehinderung. Dieser wurde abgelehnt. Daraufhin beschloss er, den VdK einzuschalten.

Experten an der Seite

Eine gute Entscheidung: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisgeschäftsstelle haben mir beim Ausfüllen der Anträge sowie beim Zusammenstellen der Dokumente geholfen“, berichtet Toksöz. „Bei solchen Angelegenheiten muss man vieles beachten. Wenn man sich in diesem Bereich nicht auskennt, ist es gut, wenn man Experten an seiner Seite hat.

Der Fall ging vors Sozialgericht. Das Zentrum Bayern Familie und Soziales stellte schließlich einen Grad der Behinderung (GdB) von 30 fest. Da die chronische Erkrankung andauerte, konnte Toksöz mithilfe des VdK nach einem Jahr erreichen, dass der GdB auf 60 erhöht wurde.

2018 erkrankte Toksöz an der Schilddrüse und musste sich einer weiteren Operation unterziehen. Danach war er für eineinhalb Jahre im Krankenstand. Weil sich sein Zustand nicht besserte, suchte er wieder die Hilfe des VdK. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisgeschäftsstelle stellten einen Antrag auf Höherstufung des GdB, weil zur bereits bestehenden Erkrankung eine weitere hinzugekommen war und er in seinem Alltag noch weiter eingeschränkt war. Er erhielt einen GdB von 100.

Rente bewilligt

Weil bereits im September 2018 absehbar war, dass Toksöz nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf als Montagearbeiter weiter auszuüben, beantragte der VdK bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Süd eine Erwerbsminderungsrente. Bis Mitte 2019 erhielt der damals 52-Jährige Krankengeld. Für die Zeit danach beantragte der Sozialverband Arbeitslosengeld. Doch das wäre gar nicht nötig gewesen: Bereits im Juli 2019 kam der Bescheid der DRV. Sie bewilligte die Rente rückwirkend ab Antragstellung im September 2018.

Auf seine Empfehlung hin sind mittlerweile auch weitere Familienmitglieder und Freunde dem Sozialverband VdK beige­treten. „Der VdK-Kreisverband Coburg leistet wertvolle Arbeit“, ­betont Toksöz. „Ich habe mich bestens betreut gefühlt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Empfang bis hin zu VdK-Kreisgeschäftsführer Thomas Steinlein sind alle freundlich und kompetent.

Eine schwere Erkrankung und dauerhafte Einschränkungen sind eine große Belastung“, weiß Steinlein aus seiner Beratungserfahrung und fügt hinzu: „Deshalb freue ich mich, dass wir unserem Mitglied helfen konnten.

Annette Liebmann

Schlagworte So hilft der VdK | Echter Fall | Sozialrechtsberatung | Erwerbsminderungsrente | Sozialgericht

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