23. Februar 2021
VdK-Zeitung Archiv

Ohne Pflegeberatung kein Pflegegeld

Pflegebedürftige, die ausschließlich zu Hause versorgt werden und Pflegegeld beziehen, sind gesetzlich verpflichtet, regelmäßig eine Pflegeberatung in Anspruch zu nehmen. Werden diese Beratungen nicht abgerufen, kann die Pflegekasse das Pflegegeld kürzen oder sogar streichen.

Symbolfoto: Eine junge Hand hält die Hand einer Seniorin
© imago/Westend61

Mit der verpflichtenden Beratung soll sichergestellt werden, dass die pflegenden Angehörigen Unterstützung und hilfreiche Tipps bekommen, um mit der Pflege gut zurechtzukommen. Inhalte des Gesprächs können beispielsweise ein barrierefreier Umbau sein, Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel sowie Entlastungsangebote für den Pflegenden.

Anspruch auf kostenlose Informationen haben alle Angehörigen von Versicherten, die Leistungen von der Pflegeversicherung beziehen. Verpflichtend ist der Beratungseinsatz für alle Pflegebedürftigen, die nur Pflegegeld und keine Pflegesachleistung in Anspruch nehmen. Bei Pflegegrad 2 und 3 muss die Beratung einmal pro Halbjahr abgerufen werden, bei Pflegegrad 4 und 5 einmal pro Vierteljahr.

Wegen der Corona-Pandemie wurden die Beratungsbesuche 2020 vorübergehend ausgesetzt. Seit Oktober 2020 werden sie wieder durchgeführt. Auf Wunsch des Pflegebedürftigen können sie bis einschließlich 31. März 2021 auch telefonisch oder per Videokonferenz stattfinden.

ali

Schlagworte Pflegeberatung | Pflegegeld

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