28. April 2020
VdK-Zeitung Archiv

Unterhaltsame Spiele für daheim

Vom einfachen Würfelduell bis zum Strategiespiel – Tipps der Redaktion für die Zeit in den eigenen vier Wänden

Egal, ob mit ein paar Würfeln, Zettel und Stift oder einem ausgefeilten Brettspiel mit vielen Karten und Figuren: Zu Hause am Ess- oder Wohnzimmertisch kann man mit Partnerin, Ehemann oder Familie viele schöne und lustige Stunden verbringen. Die Redaktion der VdK-ZEITUNG präsentiert einige ihrer Lieblingsspiele.

Das Spiel "Siedler von Catan" gibt es bereits seit 25 Jahren. | © Kosmos

Mau-Mau


Mein Mann und ich nehmen gerne einen dicken Stapel aus verschiedenen, nicht mehr vollständigen Kartenspielen. Dann heißt es an so manchem Abend: Mau-Mau. Dabei geht es ja darum, möglichst schnell alle Karten auf der Hand loszuwerden, indem man entweder dieselbe Farbe (beispielsweise „Herz“ oder „Pik“) auf den Ablagestapel wirft, oder den gleichen Wert („10“ oder „Dame“). Bei bestimmten Karten wie „7“ (zwei Karten ziehen) oder „8“ (aussetzen) kann man den Mitspieler „ärgern“. Das Reizvolle: Da es sich um verschiedene unvollständige Kartenspiele handelt, sind mehr Siebener, Joker oder „Aussetzer“ im Spiel als üblich, und man weiß nie, was der andere noch auf der Hand hat. Der Stapel ist mittlerweile so dick, dass man es nicht mehr schafft, ihn am Stück durchzumischen. Wir spielen so lange, bis einer 1000 Punkte hat und der Sieger feststeht. Der Verlierer muss dem anderen einen kleinen Wunsch erfüllen. (ikl)

Kniffel


Fünf Würfel hat jede Spielesammlung zu bieten und auch Papier und Stift gibt es in jedem Haushalt. Dann wird gekniffelt. Das macht ab zwei Personen Spaß. Je mehr, umso lustiger. Ob aus einem Wurf mit zweimal drei, einmal sechs, einmal vier und einmal zwei Augen der Anfang für einen Dreierpasch, die kleine Straße oder Full House gelegt wird, daran erkennt man die Profis. Aber auch schon jüngere Schulkinder können einen schnell in die Tasche stecken. Die Kombination aus Würfelglück und Taktik macht den Reiz des Spiels aus. 50 Punkte gibt es für den „Kniffel“. Das sind fünf Würfel mit gleicher Augenzahl. Die kriegt man nur ganz selten. Deshalb kann man dieses Feld zur Not streichen, wenn die Würfel wieder einmal unglücklich gefallen sind. Unnötig, darauf hinzuweisen, dass das Gejohle der Mitspieler in der nächsten Runde groß ist, wenn auf einmal doch fünf gleiche Augen auf dem Tisch liegen. Aber die nächste Kniffel- Partie kommt bestimmt. Tipp: Kniffel-Tabellen kann man entweder fertig kaufen, im Internet als Vorlagen finden oder selbst auf einen Block schreiben. (bsc)

Siedler von Catan


Nichts geht über eine Runde „Siedlern“, am liebsten mit der Erweiterung Städte und Ritter. Holz gegen Erz tauschen, zu Beginn Lehm bunkern für die Straßen, dabei handeln, täuschen und taktieren, um Siedlungen zu gründen, die zu Städten wachsen. Herrlich! „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“, schreibt Schiller. Beim „Siedlern“ trifft das voll und ganz zu. In dem Strategiespiel von Klaus Teuber, das in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag feiert, habe ich mehr über den Charakter von Menschen gelernt als in jedem persönlichen Gespräch. Auch das macht den großen Reiz für mich aus. (iko)

Achtung, Ohrwurm!


Mein zweieinhalbjähriger Sohn spielt natürlich noch keine komplizierten Brettspiele. Dafür will er vor allem eins: das „Buslied“ hören. Er quengelt so lange, bis wir es abspielen. Einfach im Internet auf YouTube nach „Die Räder vom Bus“ suchen. Dort gibt es zahlreiche Versionen, auch mit Anleitung. Das pädagogisch Wertvolle des Liedes ist, dass es als Bewegungsspiel gedacht ist. Eine Strophe lautet etwa: „Die Wischer vom Bus machen wisch, wisch, wisch.“ Dabei ahmen Eltern und Kinder einen Scheibenwischer nach, schwingen also ihre Unterarme hin und her. Eine andere Strophe heißt: „Die Hupe vom Bus macht tut, tut, tut.“ Dabei legen Groß und Klein eine Faust an die Lippen und tröten hinein. Wer sich nicht vor Ohrwürmern fürchtet, kann auch einmal „Die Maus auf Weltraumreise“ bei YouTube eingeben. Das ist auch ein Bewegungslied. Inzwischen wurde bei uns das „Buslied“ von Rang eins der Hitliste verdrängt: Denn das selbst gedrehte Musikvideo der Großeltern ist noch viel, viel lustiger. Mein Vater, der mit seinen 78 Jahren einer von Bayerns ältesten „Jungbläsern“ sein dürfte, spielt auf der Trompete den „Bi-Ba-Butzemann“. Für den Kontakt zu den Enkeln gehen Großeltern in Corona-Zeiten kreative Wege. (ant)

Carcassonne


Um auf ganz andere Gedanken zu kommen, ist das Strategiespiel „Carcassonne“ bestens geeignet. Es ist wirklich entspannend, und ich spiele es genauso gerne zu zweit oder mit der ganzen Familie. In verschiedenen Varianten geht es immer darum, aus vielen verschiedenen Plättchen mit Städten, Burgen, Feldern, Kirchen, Kathedralen, Wegen oder Tieren gemeinsam eine Landschaft zu legen. Wenn man seine „Meeple“, so heißen die eigenen Gefolgsleute, auf eine Stadt oder einen Weg legt, bekommt man entsprechend der Größe Punkte. Das Schöne daran ist, dass es ein sehr beruhigendes und kreatives Spiel ist, bei dem es um einen gemeinsamen Aufbau einer immer wieder neuen Landschaft geht. Natürlich will jeder die meisten Punkte erreichen, dabei steht aber das eigene Geschick und natürlich auch Glück im Vordergrund. Nach ein, zwei gemütlichen Partien am Abend gehen auch die Kinder brav ins Bett. Selbst, wenn sie verloren haben. (hei)

Das verrückte Labyrinth


Spannung und Spaß verspricht „Das verrückte Labyrinth“. Jeder der zwei bis vier Spieler erhält eine Spielfigur und begibt sich mit ihr auf die Jagd nach Schätzen, Gegenständen und Kreaturen, die über das ganze Spielfeld verteilt sind. Da die losen Gängekarten zufällig und somit jedes Mal anders auf dem Spielfeld verteilt werden, müssen stets neue Routen zum nächsten Ziel gefunden werden. Und oft legen einem die Mitspieler Steine in den Weg. Denn jeder, der am Zug ist, muss mit einer zusätzlichen Gängekarte eine Gangreihe verschieben. Dadurch wird das Labyrinth ständig verändert. Wonach man suchen muss, geben einem die Suchkarten vor, die vor dem Start verdeckt an alle verteilt werden. Die oberste Karte zeigt das nächste Ziel an. Ist es erreicht, zieht man die nächste. Es gewinnt derjenige, der alle Geheimnisse erkundet hat und als Erster wieder auf seinen Startplatz zurückgekehrt ist. (mib)

Schlagworte Generationen | Gesellschaftsspiele

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