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Reiche leben länger

Soziale Kluft zeigt sich in der Rentnergeneration

Arme sterben früher. Das sind schlechte Aussichten. Denn immer mehr Menschen starten mit kleiner Rente in den Ruhestand, weil sie es gar nicht schaffen, bis zur Regelaltersgrenze zu arbeiten.

Die Anhebung der Regelaltersgrenze verstärkt die soziale Kluft im Alter. Darauf weisen Forscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hin. Menschen mit geringer Bildung, Niedriglohnbezug oder gesundheitlichen Problemen sind vor dem Beginn der Altersrente durchschnittlich häufiger arbeitslos als gut gestellte Altersgenossen. Zur finanziellen Not durch die Arbeitslosigkeit kommt hinzu, dass keine Beiträge mehr in die Rentenkasse abgeführt werden.

VdK-Präsidentin Verena Bentele fasst dieses Dilemma zusammen: „Wer arbeitslos auf die Rente wartet, verarmt schon vor Rentenbeginn.“ Sie warnt davor, das Renteneintrittsalter noch weiter anzuheben: „Das verschärft die Rentenkürzung, wie wir sie heute schon erleben. Eine Rente mit 70 darf es nicht geben. Damit schicken wir immer mehr Menschen direkt in die Altersarmut.“

Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung hat die Lebenserwartung eines 65-jährigen Mannes errechnet. Wer eine hohe Rente hat, darf sich noch auf 20 Lebensjahre im Ruhestand freuen, jemand mit niedriger Rente nur auf 16. Insgesamt ist die Lebenserwartung in den letzten Jahren zwar in allen Schichten gestiegen, zwischen 1997 und heute hat sich der Unterschied zwischen Arm und Reich aber von drei auf vier Jahre erhöht.

Eine alarmierende Entwicklung, findet der VdK: Höchste Zeit also für die Kampagne #Rentefüralle!

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