19. Dezember 2018
VdK-Zeitung Archiv

Die „Raachermannel“

In der Advents- und Weihnachtszeit raucht es in vielen Wohnzimmern. Daran schuld sind oft kleine Holzfiguren mit einer Pfeife im Mund: Räuchermännchen.

Ob als Schmied, Motorradfahrer, Nachtwächter, Postbote oder Nikolaus: Räuchermännchen kann man in vielen verschiedenen Varianten kaufen. Die Original-Figuren wurden erstmals um 1820 im Erzgebirge gefertigt. Dort gehören die „Die „Raachermannel“, wie sie im dortigen Dialekt heißen, zum Brauchtum. Aufbau und Funktionsweise sind bei den meist gedrechselten Figuren gleich. Sie sind zwischen 15 und 40 Zentimeter groß und bestehen aus zwei Teilen: der obere Teil, den man einfach in den unteren hineinstecken kann, ist ausgehöhlt. Im Innern steckt eine Räucherkerze. Wenn man diese anzündet, steigt der Rauch, ursprünglich Weihrauch, nach oben und entweicht aus dem Mundloch.

Über die Geschichte dieses traditionellen Handwerks und die Vielfalt der Figuren kann man sich vor Ort im Erzgebirge informieren. In der Alten Färberei Cranzahl, in Deutschlands erstem Räuchermannmuseum, sind mehr als 2000 Figuren ausgestellt. In Seiffen steht eine Schauwerkstatt, in der die Besucher bei der Herstellung zusehen können. Die Seiffener Volkskunst eG bringt auch jedes Jahr limitierte Figuren heraus: Nach einem Feuerwehrtrabi und einem Volkspolizisten im Trabi gibt es dieses Jahr einen Postboten im gelben Post-Trabi. Im Miniaturenpark Kleinwelka im sächsischen Bautzen sind zwei Superlative zu bewundern: das kleinste und das größte Räuchermännchen der Welt – und so steht die Figur auch im Guinness-Buch der Rekorde.

Sebastian Heise

Schlagworte Weihnachten | Räuchermännchen | Erzgebirge | Tradition | Handwerk

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