4. Juli 2018
VdK-Zeitung Archiv

Apps bieten Älteren zahlreiche Vorteile

Kleine Programme für das Smartphone informieren, unterhalten und intensivieren die Kommunikation

Apps (vom englischen Wort application) sind kleine Anwendungsprogramme für Mobilgeräte wie Smartphones oder Tablets, die ihren Nutzern oft hilfreiche Dienste erweisen. Insbesondere ältere Menschen können von den unzähligen Angeboten profitieren.

Gut vier von zehn Menschen im Alter ab 65 Jahren (41 Prozent) nutzen ein Smartphone. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Vor einem Jahr waren es 39 Prozent, vor zwei Jahren 28 Prozent. „Das Wachstum flacht allmählich ab, aber speziell in der Gruppe der Älteren gibt es weiterhin Potenzial“, sagt Bitkom-Präsidiumsmitglied Markus Haas. Wer also mit einem Smartphone ausgestattet ist, sollte sich auch dessen Vorzüge nicht entgehen lassen.

Manche Apps informieren über die neuesten Nachrichten (Tagesschau) oder sorgen für eine strukturierte Terminplanung (aCalendar+), andere können Bilder bearbeiten (Pixlr) oder To-do-Listen erstellen (SplenDO), und wieder andere suchen im Internet nach den günstigsten Preisen für alle möglichen Produkte (billiger.de, idealo), für Flugreisen (Kayak, Skyscanner), Hotels (Booking. com, HRS) und vieles mehr. Auch für die Verbesserung der Fitness (30 Tage Fitness Challenge), das Erlernen einer Sprache (Duolingo), für eine gesunde Ernährung (SuperFood) oder die Verwaltung des Haushaltsgeldes (Meine Finanzen) stehen kleine Programme zur Verfügung.

Die Suche danach ist relativ einfach: Man tippt auf der entsprechenden Angebotsseite wie Google Play (für An droid-Handys) oder App Store (für iPhones) einfach den gewünschten Suchbegriff ein und informiert sich, welche Apps es zu diesem Thema gibt. Wer sich für ein Programm entschieden hat, kann es herunterladen und installieren.

Kostenlos mit Werbung

Im Grunde genommen gibt es für jede Zielgruppe spezielle Apps, so natürlich auch für Senioren. Nicht alle, aber einige davon können kostenlos heruntergeladen werden. Viele Hersteller haben neben einer kostenlosen, meist mit Werbung bestückten Basisversion auch eine kostenpflichtige „Pro“-Version im Angebot, die mit Zusatzfunktionen ausgestattet ist und/ oder werbefrei ist.

An bekannten Kommunikationsprogrammen wie „WhatsApp“ und „Skype“ kommen auch ältere Menschen kaum vorbei, wenn sie mit ihren Kindern oder Enkeln in regem Kontakt stehen möchten. Mithilfe dieser und ähnlicher Apps können Nachrichten geschrieben und Fotos oder Videos verschickt werden. Zudem besitzen sie eine Videotelefonie-Funktion. Die Nutzer können miteinander telefonieren und sich gleichzeitig sehen. Da hierbei jedoch viele Daten übertragen werden, ist es besser, diese Funktion vornehmlich vom heimischen WLAN-Netz aus zu nutzen. Unterwegs könnte das zur Verfügung stehende mobile Datenvolumen schnell aufgebraucht sein.

Weniger wichtig, aber durchaus nützlich, unterhaltsam beziehungsweise informativ sind Apps, bei denen der Name Programm ist: „Einkaufszettel“ bietet hilfreiche Unterstützung beim Einkaufen, „Sudoku“, „Kreuzworträtsel“ oder „Quizduell“ erfreut Quiz-, Knobel- und Rätselfreunde, und das „Klack Fernseh- & TV-Programm“ sorgt im Senderdschungel jederzeit für den richtigen Durchblick.

Apps zum Thema „Gesundheit“ können zuweilen Leben retten. Sie erinnern beispielsweise an die Einnahme der Medikamente (MyTherapy), informieren über die nächstgelegene Apotheke (Apothekenfinder), veranschaulichen wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen (ASB, DRK, Malteser) oder bieten eine Übersicht über die verschiedenen Notrufnummern am jeweiligen Aufenthaltsort.

Mirko Besch

Schlagworte Apps | Smartphone | Kommunikation

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