25. April 2018
VdK-Zeitung Archiv

„Wir fordern die Schule für alle“

VdK Bayern setzt sich für Inklusion ein

Der Sozialverband VdK Bayern fordert Inklusion in allen Bereichen, auch in der Bildung. Dazu sprach die VdK-Zeitung mit dem Ressortleiter „Leben mit Behinderung“, Robert Hümmer.

Inklusion an Schulen ist noch lange nicht Realität. Welche Forderungen stellt der VdK?
Robert Hümmer: Wir fordern die Schule für alle. Die Regelschulen sollten ein Lernumfeld schaffen, das jedem Schüler gerecht wird. Da dies leider nicht von heute auf morgen passieren wird, schlagen wir Zwischenschritte vor, die man kurzfristig umsetzen könnte.

Wie könnten diese aussehen?
Hümmer: Der einzelne Schüler muss in den Mittelpunkt rücken. Fach- und Sonderpädagogen sollten gegenseitige Vorbehalte überwinden. Die Verantwortlichen – Eltern, Lehrer, Schulleitung, Assistenten, Begleiter und die Schüler selbst – sollten sich zusammensetzen und für jeden individuelle, multiprofessionelle Förderpläne mit Lerninhalten, Methoden und Zielen erarbeiten, die das Kind in seiner Entwicklung fördern. Der VdK Bayern bietet eine kostenlose Erstberatung am Beratungstelefon „Leben mit Behinderung“ (Telefon 089/2117-113) an.

Was bereitet den Eltern Ihrer Erfahrung nach am häufigsten Probleme?
Hümmer: Die Unsicherheit, die Schulleitung könne Kinder bei Bedenken immer noch abweisen. Im Extremfall müssen sich Eltern dann nach Alternativen umsehen. Dies löst Ängste aus, vor allem wenn die Fördereinrichtung als einzige Lösung übrig bleibt. Inklusionserfolge zum Beispiel aus dem Grundschulalter stehen bei jedem neuen Übergang wieder infrage. Dieser Zustand muss dringend überwunden werden.



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25.04.2018 | Sebastian Heise

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Schlagworte Inklusion | Schule | Leben mit Behinderung | Interview

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