27. Februar 2017
VdK-Zeitung Archiv

Das Ehrenamt ist das Herz des VdK Bayern

Auf der 70-Jahrfeier erzählen engagierte Mitglieder, was sie am Sozialverband schätzen

Der Sozialverband VdK Bayern ist so bunt und so vielfältig wie die Menschen, die ihn prägen. Das Herz des großen Sozialverbands ist das aktive Ehrenamt. Wir haben einige VdKler gefragt, was der Verband ihnen bedeutet.

Der 95-jährige Alois Lohr (links) ist seit 70 Jahren VdK-Mitglied und im Ortsverband Wurmannsquick bis heute ehrenamtlich aktiv. Bei der 70-Jahrfeier des VdK gratulierten (von links): Landesvorsitzende Ulrike Mascher, Landesgeschäftsführer Michael Pausder und Moderatorin Sybille Giel. | © Toni Sahm

Der ehemalige VdK-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hahntow ist auch im Ruhestand VdKler mit Leib und Seele. Er ist als Vorsitzender im VdK-Ortsverband München-Bogenhausen sowie als Kassierer und als ehrenamtlicher Rentenberater im Kreisverband München aktiv: „Ich kam 1967 zum VdK. Zwei Jahre später war ich dort hauptamtlich tätig. Als ich 1994 in Rente ging, wollte ich der solidarischen Gemeinschaft etwas zurückgeben und meine Erfahrungen einbringen. Die Arbeit des Sozialverbands ist wahnsinnig wichtig. Nicht nur die sozialrechtliche Beratung, sondern auch die Interessenvertretung für sozial benachteiligte Menschen.“

Auch Heinz Hausmann, Vorsitzender des VdK-Kreisverbands Kronach, „haben soziale Fragen schon als Berater der Deutschen Rentenversicherung und als Politiker umgetrieben“, sagt er. „Ich kann aus Erfahrung sagen, dass der VdK im Sozialrecht mit riesengroßem Abstand die Nummer 1 ist. Die Mitglieder können immer sicher sein, dass ihre Anliegen ernstgenommen und sie bestens vertreten werden. So lange es meine Gesundheit zulässt, werde ich mich für den VdK engagieren.“

Seit Oktober 2016 ist Andreas Tremmel Vorsitzender des VdK-Kreisverbands Kelheim. „Aus Überzeugung“, erklärt der Vater einer Tochter mit Behinderung. „Ich wurde VdK-Mitglied, weil ich Teil einer Gruppierung sein wollte, die sozialpolitisch Gewicht hat. Ich weiß, dass man im Kleinen viel bewegen kann. Deshalb war ich schon immer ehrenamtlich tätig: in der Landjugend, in der Feuerwehr und im Integrationsverein. Oft ist es ein großer Spagat zwischen Job und Ehrenamt, aber es lohnt sich.“

Der VdK als sozialpolitischer Interessenvertreter beeindruckt auch Hartmut Stiller, Vorsitzender des VdK-Kreisverbands Kitzingen. Er führt die großen Einflussmöglichkeiten des VdK auf dessen Mitgliederstärke zurück: „Das ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Dazu hat sicherlich auch das harmonische Zusammenspiel von Ehren- und Hauptamt beigetragen. Die Sozialrechtsberatung brauchen wir genauso wie die Betreuung der Mitglieder vor Ort.“ Er schätzt sehr, dass der VdK Bayern sich stetig weiterentwickelt, etwa durch die ergänzenden Ehrenämter wie die VdK-Pflegebegleiter.

Ein Selbstläufer ist der Erfolg des Ehrenamts aber nicht. Das weiß auch Walther Scheerer, stellvertretender Vorsitzender des VdK-Kreisverbands Oberland: „Es ist wichtig, ein reges Verbandsleben anzukurbeln. Denn das bindet die Mitglieder, wenn man etwas anbietet, etwas gemeinsam unternimmt.“ Und was motiviert ihn persönlich? „Für andere da sein, etwas bewegen im sozialen Bereich, mit Gleichgesinnten zusammenarbeiten.“

Das soziale Miteinander, „die große VdK-Familie“, wie sie sagt, prägt auch das Engagement von Antje Dietrich, Vorsitzende des VdK-Kreisverbands Neumarkt: „Besonders schön finde ich beim VdK das Geben und Nehmen: Als Ehrenamtliche bekommen wir viel Dankbarkeit zurück von den Mitgliedern, die wir betreuen. Das erfüllt meine Arbeit mit viel Sinn. Vielleicht kann man mit einem Ehrenamt die Welt ein kleines bisschen besser machen.“

Edeltraud Kirschner, Vertreterin der Frauen im Kreisverband Unterallgäu und im Bezirk Schwaben, klingt noch kämpferischer: „Wenn wir den VdK nicht hätten, wären wir arm dran. Denn wer würde sich sonst um sozial benachteiligte Menschen, die in der Gesellschaft wenig zu sagen haben, kümmern?“ Eine schöne Aufgabe ist für sie ihr Ehrenamt als VdK-Lotsin: „Den Betroffenen hilft es oft schon, wenn sie merken, dass sie nicht allein sind. Es tut ihnen gut, dass jemand sie an die Hand nimmt, an die richtigen Ansprechpartner verweist, ihnen Wege aufzeigt. Wenn ich weiterhelfen konnte, macht mich das selbst zufrieden und glücklich.“



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