27. Februar 2017
VdK-Zeitung Archiv

Moderner Sozialverband feiert Jubiläum

VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher begrüßt zahlreiche Prominente

Der Sozialverband VdK Bayern hat am 26. Januar in München im Hubertussaal des Nymphenburger Schlosses sein 70-jähriges Gründungsjubiläum gefeiert.

Auf der 70-Jahrfeier des VdK Bayern (von links): Sozialministerin Emilia Müller, VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher, Ministerpräsident Horst Seehofer, Jubiläumsmitglied Elise Dentel, VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder, Bundesbehindertenbeauftragte und VdK-Landesvorstandsmitglied Verena Bentele, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und Jubiläumsmitglied Alois Lohr. | © Toni Sahm

Zu den vielen Ehrengästen gehörten unter anderem der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer als Festredner, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung und VdK-Landesvorstandsmitglied, Verena Bentele, Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Sozialministerin Emilia Müller. Auch weitere Vertreter der Landespolitik wie Behindertenbeauftragte Irmgard Badura, CSU-Fraktionsvorsitzender Thomas Kreuzer, SPD-Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher sowie die Generalsekretärin der Bayern-SPD, Natascha Kohnen, gratulierten dem VdK, ebenso der Präsident des Bayerischen Bezirketags, Josef Mederer.

Weitere prominente Gäste waren die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, die Präsidentin des Bayerischen Landessozialgerichts, Elisabeth Mette, der Vorsitzende des DGB Bayern, Matthias Jena, und der Landes-Caritasdirektor Bayern, Prälat Bernhard Piendl. Ebenso durfte VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher zahlreiche Gäste aus den VdK-Landesverbänden sowie viele weitere ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des VdK Bayern begrüßen. Ganz besondere Ehrengäste aus den Reihen des VdK waren Elise Dentel und Alois Lohr, die nicht nur seit 70 Jahren VdK-Mitglieder sind, sondern beide auch viele Jahrzehnte ehrenamtlich aktiv waren und sind.

In allen Reden und Grußworten wurde dem VdK großer Respekt gezollt: Längst sei aus der ehemaligen Kriegsopferorganisation ein moderner Sozialverband geworden. Eines sei jedoch seit 70 Jahren unverändert: Damals wie heute setzt sich der VdK als kompetenter Dienstleister in der Sozialrechtsberatung und als starker sozialpolitischer Interessenvertreter für seine Mitglieder ein.

Viel Beifall

Diesen Gedanken griff Ministerpräsident Seehofer auch in seiner Festrede auf. Er bezeichnete den VdK als das „Gesicht des Sozialstaats in Bayern“. Für seine Ansprache, in der er immer wieder Bezug auf seine persönlichen Erfahrungen nahm, erhielt er viel Beifall. VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher betonte: „Sozialpolitik ist nichts Abstraktes. Entscheidungen in der Renten-, Gesundheits-, Pflege- oder Behindertenpolitik betreffen die Menschen unmittelbar. An unseren Mitgliedern sehen wir, welche Auswirkungen beispielsweise das sinkende Rentenniveau, die steigenden Zusatzbeiträge in der Krankenversicherung oder ein zu knapp bemessener Grundsicherungssatz haben.“ Das Engagement des Sozialverbands VdK sei aber kein Selbstzweck, betont Mascher: „Die Weiterentwicklung der Sozialpolitik ist ein Gradmesser für die Entwicklung einer humanen und demokratischen Gesellschaft.“

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter würdigte den VdK, der durch seine Gründung in der bayerischen Landeshauptstadt „quasi ein Münchner Kindl“ sei. Die Bundesbehindertenbeauftragte Verena Bentele stellte den Einsatz des VdK für die Rechte von Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt ihres Grußworts. VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder dankte den Festgästen für die große Wertschätzung, die sie dem VdK entgegenbringen.

Der VdK wolle seinen sozialpolitischen Einfluss durch weiteres Mitgliederwachstum in den nächsten Jahren noch steigern, kündigte er an. „Wir wollen die größte soziale Bürgerbewegung für die kleinen Leute werden“, gab er als Verbandsziel aus. Das große Vertrauen der Bevölkerung verdanke der VdK auch seiner parteipolitischen und konfessionellen Unabhängigkeit.

Zum Schluss sorgte Kabarettist Wolfgang Krebs als Überraschungsgast für viele Lacher. In seiner Paraderolle als Edmund Stoiber hielt er eine liebenswürdige, wenn auch augenscheinlich verwirrte Lobrede auf den VdK Bayern. Verabschiedet wurden die Gäste mit den beschwingten Klängen von „blind & lame“, die die Veranstaltung begleiteten.



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Dr. Bettina Schubarth

Schlagworte 70-jähriges Gründungsjubiläum | 70-Jahr-Feier | Jubiläum | Festakt

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