26. September 2015
VdK-Zeitung Archiv

Schlechte Noten für Bayern

Studie bestätigt VdK-Kritik an schulischer Inklusion

Bei der schulischen Inklusion sieht der Sozialverband VdK großen Nachholbedarf in Bayern. Die Ergebnisse einer aktuellen Bertelsmann-Studie bestätigten die Kritik des VdK, sagt VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher. Der Anteil inklusiver Schulen in Bayern hat sich laut Bertelsmann-Stiftung zwar erhöht. „Trotz dieser Fortschritte ist die Bildungssituation im Bundesland für Kinder und Jugendliche mit Handicap aber weiterhin unbefriedigend“, heißt es.

© AOK-Mediendienst

Die Inklusionsanteile auf den unterschiedlichen Bildungsstufen blieben hinter dem Bundesdurchschnitt zurück, der Schüleranteil an Förderschulen stagniere, und auf weiterführenden Schulen sei Inklusion häufig noch eine Ausnahme. VdK-Landesvorsitzende Mascher fordert deshalb: „Die bayerische Staatsregierung ist dringend in der Pflicht, für ein gleichberechtigtes Schulsystem für Kinder mit und ohne Behinderung zu sorgen. Das schlechte Zeugnis, das der Bildungspolitik in Sachen Inklusion im Freistaat ausgestellt wurde, sollte die Regierung Seehofer endlich zum Umdenken und Handeln bewegen.“

Mascher fügt hinzu: „Die bayerische Staatsregierung, die sonst immer eine führende Rolle beansprucht, darf es nicht dabei belassen, beim Anteil inklusiver Schulen weit hinter dem Bundesdurchschnitt zurückzuliegen.“ Zu große Klassen mit nur einem Lehrer und keiner pädagogischen Hilfskraft erschweren die Inklusion bis zur Unmöglichkeit. Deswegen schlägt der Sozialverband VdK Bayern vor, die Durchlässigkeit von Förder- und Regelschulen deutlich zu erhöhen und die Zahl der inklusiven Schulen zu steigern. Die Pädagogen, die jetzt an Förderschulen arbeiten, könnten auf Inklusionsschulen wechseln und dort gemeinsam mit den unterschiedlichen Fach- und Klassenlehrern zusammenarbeiten.

hei

Schlagworte Inklusion | Schule | Menschen mit Behinderung

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