29. Juni 2016
VdK-TV

Sodbrennen – nur lästig oder gefährlich?

VdK-TV erklärt, was hinter den Beschwerden steckt und wann man einen Arzt aufsuchen sollte

Viele Menschen kennen das Gefühl: Nach einer üppigen und schweren Mahlzeit drückt der Magen, ein Brennen steigt auf bis zum Brustbein, verbunden mit Aufstoßen – Sodbrennen. VdK-TV erklärt in einem Beitrag, was dahintersteckt und wann man einen Arzt aufsuchen sollte.

Begünstigt wird Sodbrennen durch zu enge Kleidung, Stress, hastiges Essen, schwere, fetthaltige oder saure Mahlzeiten sowie Genussmittel wie Koffein oder Nikotin. Vor allem nach dem Essen, beim Liegen oder beim Bücken stellt sich das unangenehme Brennen in der Speiseröhre ein. Sodbrennen entsteht, wenn der Mageninhalt nach oben steigt. Durch die aggressive Magensäure wird die Speiseröhre gereizt. Eine häufige Begleiterscheinung des sogenannten Refluxes ist saures Aufstoßen.

Meist legen sich die Beschwerden spätestens nach einigen Tagen wieder. Bei akutem Sodbrennen verschafft ein Spaziergang Linderung. Ein altes und wirksames Hausmittel ist Natron, weil es die Magensäure neutralisiert. Auch trockenes Weißbrot, Zwieback, Kartoffeln oder Bananen sollen helfen, ebenso ein Glas Milch. Längerfristig reicht es oft schon aus, abends nur noch eine leichte Mahlzeit zu sich zu nehmen und mindestens vier Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr zu essen.

Wenn Sodbrennen häufiger auftritt, können allerdings auch ernsthafte Ursachen dahinterstecken, beispielsweise eine erhöhte Magensäureproduktion oder eine Schwächung oder Erkrankung des Speiseröhren- Schließmuskels. Dieser verhindert normalerweise, dass der Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließen kann. Bestimmte Einflüsse wie Alkohol oder Medikamente können ebenfalls dazu führen, dass der Muskel erschlafft.

Wer einmal wöchentlich oder öfter Sodbrennen hat, sollte daher unbedingt von einem Arzt abklären lassen, was die Beschwerden verursacht und was er dagegen tun kann. Auch eine Magenschleimhautentzündung oder ein nervöser Reizmagen können hinter dem häufigen Aufstoßen stecken, ebenso Übergewicht oder ein fortgeschrittener Diabetes. Eine häufige Ursache ist ein Zwerchfellbruch, der bei Beschwerden operiert werden muss. Vor allem ältere Menschen sind davon betroffen.

Wenn der Mageninhalt regelmäßig in die Speiseröhre gelangt, drohen zudem Folgeerkrankungen. Durch die Magensäure wird die Schleimhaut der Speiseröhre gereizt und kann sich entzünden. Geschwüre oder narbenähnliche Einengungen können die Folge sein. Und nicht zuletzt greift Magensäure den Zahnschmelz an und kann Entzündungen in der Mundhöhle und Mundgeruch verursachen.

Annette Liebmann

Schlagworte VdK-TV | Juli-Sendung | August-Sendung | Sodbrennen

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