26. September 2015
VdK-TV

Eine Erkrankung mit vielen Gesichtern

Rheuma: Je früher die Anzeichen erkannt werden, desto besser sind die Behandlungschancen

Etwa 20 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Rheuma. Hinter dem Sammelbegriff verbergen sich über 100 verschiedene rheumatische Erkrankungen. Die Ursachen der in der Regel chronischen Krankheit sind nicht abschließend erforscht. Je früher Rheuma erkannt wird, desto besser sind die Behandlungschancen. VdK-TV informiert am 5. Oktober über die Erkrankungsformen.

© AOK-Mediendienst

Rheuma kommt aus dem Griechischen und bedeutet „fließender Schmerz“. Die Symptome weit verbreiteter Krankheitsformen wie Arthrose, chronische Rückenleiden, Osteoporose, Fibromyalgie oder entzündliche Formen, die Gelenke und Organe beeinträchtigen, sind für Laien schwer einzuordnen. Doch woran lässt sich erkennen, dass es sich bei Beschwerden um eine rheumatische Erkrankung handelt?

„Bei mehr als zwei geschwollenen Gelenken und einer Morgensteifigkeit von über 60 Minuten besteht zum Beispiel Verdacht auf eine rheumatoide Arthritis“, sagt Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle. Dann sollte ein Termin bei einem Rheumatologen angefragt beziehungsweise vom Hausarzt veranlasst werden, empfiehlt die Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga. Wichtig sei auch, dass Hausarzt, Rheumatologe oder Orthopäde gut zusammenarbeiten.

In Deutschland leiden etwa 440.000 Menschen an rheumatoider Arthritis, darunter dreimal mehr Frauen als Männer. Bei dieser chronischen Gelenkentzündung können zahlreiche Gelenke betroffen sein, wie Knie, Hüfte, Hand und Wirbelsäule. „Die Betroffenen fühlen sich allgemein matt und krank, meist sind Entzündungswerte im Blut nachweisbar“, sagt Erika Gromnica-Ihle. Bei etwa 20 Prozent der Erkrankten bilden sich schmerzhafte Rheumaknoten, vor allem an den Ellenbogen und den Fingern. Bei Arthrosen wird der Knorpel im Gelenk zerstört. Das Risiko steigt mit dem Lebensalter. Typisch sind sogenannte Anlaufschmerzen, beispielsweise beim Aufstehen aus dem Sessel. Sie treten erst nur zeitweise auf und gehen dann in einen Dauerschmerz über.

„Bei Arthrose sollte man sich bewegen, ohne sich allzu sehr zu belasten, beispielsweise schwimmen und Rad fahren“, empfiehlt Gromnica-Ihle. Bewegung fördere den Heilungsprozess. Entspannungsübungen, eine Ernährungsumstellung sowie Krankengymnastik und physikalische Therapien können helfen. Die Möglichkeiten der Ärzte seien vielfältig. „Sie reichen von der Massage über Medikamente bis hin zur Gelenkoperation“, so Gromnica-Ihle.

Info

Kostenfreie Broschüre „Früher ist besser. Rheuma rechtzeitig erkennen und handeln“, mit Checkliste zu Signalen, Warnzeichen und Symptomen. Telefon (02 28) 7 66 06-0, Fax (02 28) 7 66 06-20, www.rheuma-liga.de, bv@rheuma-liga.de

Sabine Kohls

Schlagworte VdK-TV | Programmvorschau | Oktobersendung | Rheuma

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Gesundheit: Immer öfter kommt es bei Medikamenten zu Lieferengpässen.

20. Juli
Erwerbsminderung: Verbesserungen nur für Neurentner – damit gibt sich der VdK nicht zufrieden.

10. August
Gesundheit: IGeL-Leistungen muss der Patient selbst zahlen. Doch nicht alle sind sinnvoll.

17. August
Paralympics: Wie die Sportler des VdK mit der Absage der Paralympischen Sommerspiele umgehen.

24. August
Sozialrecht: Der VdK fordert, das Berufskrankheitenrecht an die veränderte Arbeitswelt anzupassen.

31. August
Pflege: Verbraucherschlichtung ist auch bei Konflikten im Pflegeheim möglich.

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