27. Februar 2015
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Ein neuer Preis für eine bessere Pflege

VdK-Landesverband Rheinland-Pfalz verleiht „Pflegepreis“„Schulgesundheitspflege“ überzeugt die Jury

Seit vielen Jahren setzt sich der Sozialverband VdK für die Verbesserung der Pflege ein. Der VdK Rheinland-Pfalz hat nun erstmals einen „Pflegepreis“ verliehen. Damit will der Landesverband vor allem die wissenschaftliche Seite der Pflege in den Vordergrund stellen. VdK-TV war bei der Preisverleihung dabei.

Für ihre Bachelor-Arbeit über die Schulgesundheitspflege hat Monika Dillmann den Pflegepreis erhalten. Unser Bild zeigt die Preisträgerin mit Willi Jäger, dem VdK-Landesvorsitzenden von Rheinland-Pfalz, bei der Preisverleihung. | © VdK Rheinland-Pfalz


Im vergangenen Jahr lobte der Landesverband den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Pflegepreis aus. Bewerben konnten sich Absolventen, die sich in ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeit an einer rheinland-pfälzischen Hochschule mit dem Thema Pflege beschäftigten. Die sechsköpfige Jury setzte sich aus Pflegeexperten von Hochschulen und Verbänden zusammen. Zu den wichtigsten Kriterien für die Bewertung der Arbeiten zählten der Praxisbezug, also die Schnittstelle zwischen Wissenschaftlichkeit und Pflegepraxis, das Innovationspotenzial sowie die Relevanz für die Zukunft einer qualitativ hochwertigen Pflege.

Den mit 5000 Euro dotierten ersten Preis gewann Monika Dillmann mit ihrer Arbeit über die „Schulgesundheitspflege in Deutschland“. Die Studentin des Studiengangs „Gesundheit und Pflege“ der Katholischen Hochschule in Mainz hat in ihrer Bachelor-Arbeit untersucht, inwieweit diese besondere Form der Gesundheitsversorgung für Kinder und Jugendliche auch in Deutschland sinnvoll wäre.

Schulgesundheitspfleger begleiten die körperliche Entwicklung der Schüler und schalten sich ein, wenn sie Gesundheitsgefährdungen und -probleme erkennen. Ziel ist es, Krankheiten vorzubeugen, frühzeitig zu erkennen und Wege zu ihrer Heilung aufzuzeigen. Für Kinder mit besonderem Förderbedarf in Regelschulen sind die Pfleger wichtige Bezugspersonen für eine gelingende Inklusion. International hat sich der Einsatz von Schulgesundheitspflegern seit Langem bewährt, in Deutschland hingegen gibt es bislang kein vergleichbares Berufsbild.

Dillmann kommt zu dem Schluss, dass gerade angesichts der begonnenen Inklusion der Einsatz von Schulgesundheitspflegern enorm wichtig wäre. Die speziell ausgebildeten Pflegekräfte könnten die Lehrer entlasten und den wachsenden Betreuungsaufwand ausgleichen. Dillmann: „Schulen sind eine geeignete Plattform für Gesundheitsförderung und Prävention.“

Der zweite Platz (3000 Euro) ging an Andrea Brock und Anke Kany von der Hochschule Ludwigshafen. Sie entwickelten in ihrer gemeinsamen Bachelor-Arbeit eine neue, praxisorientierte Studienordnung für die Weiterbildung „Intensivpflege“. Auf Platz drei (2000 Euro) landete Peter König von der Hochschule Vallendar. In seiner Dissertation untersuchte er unter anderem, inwieweit die Richtlinien aus der medizinischen Forschung auf die Pflegeforschung übertragen werden können. Ziel ist, mehr wissenschaftliche Qualität in die Pflegeforschung zu bringen.

ali

Schlagworte Pflegepreis | Schulgesundheitspflege | Pflege | Monika Dillmann | Gesundheitsförderung | Prävention

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13. Juli
Gesundheit: Immer öfter kommt es bei Medikamenten zu Lieferengpässen.

20. Juli
Erwerbsminderung: Verbesserungen nur für Neurentner – damit gibt sich der VdK nicht zufrieden.

10. August
Gesundheit: IGeL-Leistungen muss der Patient selbst zahlen. Doch nicht alle sind sinnvoll.

17. August
Paralympics: Wie die Sportler des VdK mit der Absage der Paralympischen Sommerspiele umgehen.

24. August
Sozialrecht: Der VdK fordert, das Berufskrankheitenrecht an die veränderte Arbeitswelt anzupassen.

31. August
Pflege: Verbraucherschlichtung ist auch bei Konflikten im Pflegeheim möglich.

www.vdktv.de

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Aktuelle Infos sowie das Tagebuch „Verenas Lichtblick“: www.vdk.de/permalink/78840

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