29. November 2019
PRESSE-STATEMENT

VdK fordert: Familienarbeit besser bei der Rente berücksichtigen

Selbstständige, Frauen und Geringverdiener müssen in Deutschland teils besonders große Rentenlücken fürchten. Das ist ein Ergebnis der OECD-Studie "Renten auf einen Blick 2020 – Altersversorgung für atypisch Beschäftigte". Beim Rentenabstand zwischen Frauen und Männern ist Deutschland weiterhin Schlusslicht. Das kommentiert Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, wie folgt:

"Die Studie bestätigt die Position des VdK, dass es gerade für Frauen weitere Maßnahmen im Kampf gegen Altersarmut braucht. Die Grundrente ist dabei ein Puzzleteil, das einigen Rentnerinnen und Rentnern nutzen wird. Familienarbeit ist leider ganz eindeutig nach wie vor hauptsächlich Frauenarbeit. Deshalb müssen Zeiten der Pflege von Angehörigen besser bei der Rente berücksichtigt werden. Insgesamt braucht es zudem dringend einen weiteren Ausbau der Kinderbetreuung, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern zu verbessern.

Ziel muss sein, dass Mütter und Väter von Kleinkindern die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden wie sie Betreuung und Arbeit kombinieren wollen. Hier fordert der VdK eine Kraftanstrengung der Politik im großen Stil. Zudem braucht es ein Umdenken in den Familien und Betrieben. Das Ziel muss eine gleiche Verteilung der Aufgaben in den Familien zwischen Müttern und Vätern sein.“

bsc

Schlagworte Presse-Statement | Renten | Rentenlücke | Altersarmut | Grundrente | Familenarbeit

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