18. März 2021
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VdK fordert Taten bei der Armutsbekämpfung

Bentele: „Weniger Armut rettet Leben“

  • Erhöhte COVID-19-Sterblichkeit in armen Gegenden
  • Bentele: „Jahrelange Versäumnisse in der Armutsbekämpfung kosten Leben.“

Das Robert Koch-Institut hat erschreckende Zahlen zur deutlich erhöhten COVID-19-Sterblichkeit in sozial benachteiligten Regionen während der zweiten Infektionswelle veröffentlicht.

VdK-Präsidentin Verena Bentele äußerte sich dazu am Donnerstag in Berlin: „Arme Menschen sterben früher. Das bewahrheitet sich erneut während der Corona-Pandemie. Es ist unfassbar, dass in sozial benachteiligten Regionen die Sterblichkeit im Zusammenhang mit Corona-Infektionen im Dezember und Januar rund 50 bis 70 Prozent höher lag als in bessergestellten Gegenden. Langjährige Versäumnisse in der Armutsbekämpfung kosten jetzt Leben.“

Zu den Gründen führte Bentele aus: „Nach jahrelanger Armut haben viele Menschen einen schlechteren Gesundheitszustand. Sie wohnen in beengten Verhältnissen, arbeiten unter prekären Bedingungen oder waren längere Zeit arbeitslos. All das wirkt sich negativ auf die Lebenserwartung aus.“

Weiter ergänzte die VdK-Präsidentin: „Seit Jahren tun die politischen Verantwortlichen wenig bis nichts, um der früheren Sterblichkeit von sozial benachteiligten Menschen entgegenzuwirken. Armut lässt sich auch mit guten Löhnen bekämpfen. Deshalb fordert der VdK, den Mindestlohn auf 13 Euro zu erhöhen und Minijobs sowie Leih- und Zeitarbeit einzudämmen. Die Politik muss endlich handeln, um die soziale Spaltung zu stoppen und das Leben armer Menschen zu schützen.“

Sabine Grüneberg

Schlagworte Pressemitteilung | Presse-Info | Armut | Corona

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