7. März 2012
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VdK: Steuerzuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht kürzen

VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: „Mehreinnahmen in Maßnahmen zur Prävention investieren“

Anlässlich der Vorschläge des Finanzministeriums, den Steuerzuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung zu kürzen, erklärte die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher:

„Wir können von einer solchen Kürzung des Steuerzuschusses nur eindringlich warnen. Laut einer kürzlich erschienenen Studie drohen bereits 2014 wieder Defizite in der Krankenversicherung. Die fehlenden Steuermittel müssten die Versicherten dann über Zusatzbeiträge aufbringen. Statt die Anhebung der Zusatzbeiträge nach der Wahl vorzubereiten, sollte die Koalition lieber auf die vorgesehene Steuersenkung verzichten.“ Mascher ergänzte: „Zusatzbeiträge gehen voll zu Lasten der Versicherten mit mittlerem und niedrigem Einkommen. Verlässliche und nachhaltige Politik sieht anders aus.“

Stattdessen plädierte Mascher dafür, die derzeit gute finanzielle Lage der Krankenkassen sinnvoll zu nutzen und mehr Mittel für Prävention und Rehabilitation zur Verfügung zu stellen. „Die schlechte Kassenlage war ja immer das Argument, um solche Maßnahmen herunterzufahren, das Argument gilt jetzt nicht mehr.“ Auf Dauer ließen sich dadurch sogar wieder Kosten einsparen. Beispielsweise zeigen Projekte zur Sturzprophylaxe in Pflegeheimen großen Erfolg. Sturzbedingte Hüftfrakturen und daraus folgende Krankenhauseinweisungen und Operationen gehen bei Teilnehmern solcher Präventionsprojekte um mindestens 20 Prozent zurück.

Michael Pausder

Schlagworte Steuerzuschuss | gesetzliche Krankenversicherung | Kürzung

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