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VdK: "Rente mit 69" würde Probleme verschärfen

VdK-Präsidentin Ulrike Mascher kritisiert Gedankenspiele des Finanzministeriums

Der Sozialverband VdK erteilt den Überlegungen des Bundesfinanzministeriums, das Renteneintrittsalter um weitere zwei Jahre auf 69 zu erhöhen, eine klare Absage. VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: "Ältere Arbeitnehmer und Rentner haben die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht verursacht. Deshalb dürfen sie jetzt auch nicht deren Opfer werden." Es mache keinen Sinn, über die "Rente mit 69" nachzudenken, bevor nicht am Arbeitsmarkt die Voraussetzungen für die "Rente mit 67" geschaffen seien, betonte Mascher.

Laut Angaben der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt mehr als ein Drittel aller Betriebe nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jünger als 50 Jahre alt sind. Nur zehn Prozent der neu eingestellten Arbeitnehmer sind älter als 50 Jahre. Und knapp die Hälfte aller 55-Jährigen ist nicht mehr berufstätig. Mascher: "Bereits die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 bedeutet für viele Ältere eine Verlängerung ihrer Arbeitslosigkeit und damit Abschläge bei der Rentenhöhe. Ein Renteneintritt mit 69 würde das Problem verschärfen und der Verbreitung von Altersarmut Vorschub leisten."

Die VdK-Präsidentin richtete auch einen Appell an die Betriebe: "Schon bei der 'Rente mit 67' stimmen die Voraussetzungen nicht. Man muss zunächst dafür sorgen, dass Arbeitnehmer bis 65 gesund in einer Erwerbsarbeit bleiben, von der sie auch leben können. Um ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten, brauchen wir mehr Weiterbildung und Gesundheitsförderung in den Betrieben. Das machen derzeit aber nur ein Fünftel der Betriebe", betonte Mascher.

Michael Pausder

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