23. Oktober 2009
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VdK: Gesundheitspläne der Koalition unsozial und unausgegoren

Gesundheitsversorgung wird für Niedrigverdiener und Rentner teurer und unsicherer

Der Sozialverband VdK kritisierte die Pläne von Union und FDP, die steigenden Kosten im Gesundheitsbereich im nächsten Jahr einseitig auf Versicherte abzuwälzen. "Entlastet werden nur die Arbeitgeber, während sich Arbeitnehmer und Rentner auf steigende Beiträge einstellen müssen", erklärte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher. Sie forderte die Koalition auf, den gesamten Fehlbetrag im Gesundheitsfonds von 7,5 Milliarden Euro aus Steuermitteln auszugleichen.

Unakzeptabel sei die Ankündigung der Koalition, die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung zum Teil auf ungerechte einkommensunabhängige Kopfpauschalen umzustellen und den Solidarausgleich zwischen Arm und Reich aus Steuermitteln zu finanzieren. Die Kopfprämie sei eine Zumutung für Niedrigverdiener und Rentner, die überproportional belastet würden.

„Wer angesichts eines riesigen Haushaltsdefizits von 100 Milliarden Euro im nächsten Jahr den Ausgleich zwischen Arm und Reich ins Steuersystem verschieben will, der gefährdet unser Sozialsystem. Ob Niedrigverdiener und Rentner in Zukunft noch ihre Gesundheitsprämie bezahlen können, wird dann von der krisenhaften Entwicklung des Haushalts abhängig sein. Die Koalition muss aufhören, mit solchen unausgegorenen Vorschlägen die Versicherten und Patienten zu verunsichern", erklärte Mascher.

Michael Pausder

Schlagworte Kopfpauschale | Kopfprämie | Gesundheitsprämie

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