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VdK fordert bayerisches Aktionsprogramm zur Armutsbekämpfung

Mascher: „Die Staatsregierung muss Konsequenzen aus ihrem Sozialbericht ziehen.“

13.08.2009 - Der Sozialverband VdK Bayern fordert die Bayerische Staatsregierung auf, „jetzt endlich Konsequenzen aus ihrem bereits im Februar veröffentlichten Sozialbericht zu ziehen“. Armut sei auch im „vermeintlich reichen Bayern“ ein wachsendes Problem, und zwar in allen Altersgruppen, erklärte die VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher heute auf einer Pressekonferenz in München.

Laut Sozialbericht sind in Bayern 18 Prozent der Rentnerinnen und Rentner, 23 Prozent der Alleinerziehenden und 25 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund akut von Armut bedroht. Fast 500 000 Menschen erhalten Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung, darunter 130 000 Kinder und 100 000 so genannte Aufstocker, deren Lohn so niedrig ist, dass sie ergänzend Hartz IV beantragen müssen. 360 000 Haushalte im Freistaat sind überschuldet.

Mascher: „Der Sozialbericht, der in Bayern nicht Armutsbericht heißen durfte, beinhaltet eine Fülle von aufwändig zusammengetragenem Datenmaterial, das zur Grundlage einer vorausschauenden Politik der Armutsvermeidung gemacht werden sollte. Wir brauchen im Freistaat einen Aktionsplan zur Armutsbekämpfung.“

Die VdK-Chefin forderte die Staatsregierung auf, einen Armutsbeauftragten einzusetzen. Dies wäre jetzt das richtige Signal an Betroffene und Sozialverbände, dass Armutsbekämpfung in Bayern nicht auf die lange Bank geschoben werde. Ein Armutsbeauftragter könnte wertvolle Koordinierungsarbeit an den Schnittstellen der Ressorts „Arbeit und Soziales“, „Gesundheit“ und „Bildung“ leisten und beispielsweise jeden Gesetzentwurf darauf abklopfen, ob er dazu beiträgt, Armut zu beseitigen oder zu erhöhen. (Michael Pausder)

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