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Investieren in Menschen - und nicht in Banken

Sozialverband VdK warnt vor sozialen Einschnitten

Die Finanzkrise darf nicht zu Sozialkürzungen führen. Das machte der Sozialverband VdK Deutschland angesichts des heute in Berlin vorgelegten Sozialberichts deutlich. Wenn es immer mehr Menschen wegen der Wirtschaftskrise schlechter gehe, müsse auch mehr staatliche Hilfe angeboten werden. „Investieren in Menschen und nicht in Banken“, muss die Devise lauten.

Konkret fordert der VdK, den Hartz-IV-Regelsatz, der 359 Euro beträgt, auf mindestens 420 Euro zu erhöhen. Der VdK verweist auf die steigende Zahl von Hartz-IV-Empfängern wegen der Wirtschaftskrise.

Außerdem warnt der VdK vor einer zunehmenden Frauenarmut im Alter. Vier von zehn Alleinerziehenden beziehen Hartz IV. 95 Prozent der Alleinerziehenden sind Frauen. „Diese Frauen werden die armen Rentnerinnen von morgen sein, wenn die Politik nicht gegensteuert“, sagte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher.

Auch müssten für Langzeitarbeitslose höhere Rentenbeiträge entrichtet werden. „Fünf Jahre Arbeitslosengeld II-Bezug erhöht nach heutiger Rechtslage den späteren monatlichen Rentenanspruch um lächerliche zehn Euro. Da ist Altersarmut programmiert“, erklärte Mascher.

Die VdK-Präsidentin machte deutlich: „Der Arbeitsmarkt ist nicht reif für die Rente mit 67. Wer jetzt als 55-Jähriger in der Wirtschaftskrise arbeitslos wird, hat kaum eine Chance, einen neuen Job zu finden.Unter heutigen Bedingungen mit der Einführung der ,Rente mit 67’ zu beginnen, käme einer verkappten Rentenkürzung für künftige Generationen gleich.“

Zudem müsse die Politik dafür sorgen, dass Menschen vom Verdienst ihrer Arbeit auch leben könnten. Hier sprach sich Mascher insbesondere für angemessene Gehälter in der sozialen Arbeit aus, sei es in der Altenpflege, in Kinderbetreuungseinrichtungen oder in Krankenhäusern. (Michael Pausder)



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