2. April 2020
PRESSE-STATEMENT

Häusliche Gewalt und Corona: „Mitarbeiterinnen als systemrelevant einstufen“

02.04.2020 – Die Frauenhäuser in Deutschland rechnen in den kommenden Wochen mit viel Arbeit: Corona und die Ausgangsbeschränkungen erhöhen das Risiko, dass häusliche Gewalt zunimmt. Vor allem Frauen und Kinder werden vermehrt Opfer häuslicher Gewalt. In vielen Frauenhäuser fehlen schon zu normalen Zeiten Plätze, so dass schutzbedürftige Frauen bei ihren Partnern bleiben müssen. Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Verena Bentele dazu:

© AOK-Mediendienst

„Jeder Mensch hat ein Leben ohne Gewalt verdient. Bund und Länder müssen sicherstellen, dass es jederzeit ausreichend Plätze in Frauenhäusern gibt, dafür braucht es eine gesicherte Finanzierung. Die Türen der Frauenhäuser dürfen zu keiner Zeit verschlossen sein! Die Mitarbeiterinnen müssen als systemrelevante Beschäftigte eingestuft werden und mit ausreichender Schutzkleidung versorgt sein. Gut finde ich den Vorschlag der Bundesregierung, gefährdeten Frauen und Kindern Hotelzimmer oder Ferienwohnungen als Orte der Zuflucht anzubieten. Die Politik hat eine große Verantwortung für die Menschen, die kein sicheres Zuhause haben. Genau diese Menschen zu schützen, ist eine große Aufgabe, auch in Zeiten von Corona.“

Jede vierte Frau erleidet mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt durch einen Partner oder Ex-Partner. Für einige Frauen endet die Gewalt tödlich: Jeden dritten Tag tötet ein Mann seine Partnerin oder Ex-Partnerin. Unter der Telefonnummer 08000 116 016 gibt es Hilfe für Frauen. Und im Notfall gilt: 110 wählen!

Podcast: In guter Gesellschaft

Corona-Krise: Können wir die Lasten gerecht verteilen oder bürden wir Schwächeren den Mammutanteil auf? Marcel Fratzscher hat das Konjunkturpaket unter die Lupe genommen.

Schlagworte Presse-Statement | Häusliche Gewalt | Corona | Frauenhäuser

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