9. März 2022
Presse

VdK-Präsidentin: „Chance für echte Entlastung angesichts steigender Energiepreise verpasst“

  • Sozialverband kritisiert steuerliche Maßnahmen der Regierung als nicht ausreichend
  • Grundfreibetrag müsste bei mindestens 12.800 Euro liegen
VdK-Präsidentin Verena Bentele
© Susie Knoll

Am Mittwoch beschließt die Bundesregierung ein Gesetzespaket mit steuerlichen Maßnahmen, um Bürgerinnen und Bürger von den hohen Energiepreisen und den daraus folgenden Preissteigerungen zu entlasten. Dazu sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele:

„Der Sozialverband VdK hält die steuerlichen Maßnahmen zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger in keiner Weise für ausreichend. Rentner und Menschen mit Behinderungen sind für Einkäufe oder Arztbesuche auf ein Auto angewiesen und leiden daher sehr unter den hohen Spritpreisen. Von der Erhöhung der Pendlerpauschale profitieren sie jedoch nicht. Das gleiche gilt für die Anhebung der Werbekostenpauschale, die ebenfalls nur Erwerbstätige entlastet. Die Erhöhung des Grundfreibetrags ist zwar eine wichtige Maßnahme, jedoch viel zu gering angesetzt. Sie müsste mindestens 2500 Euro mehr betragen, wenn sie sich an den aktuellen Lebenshaltungskosten orientieren würde. Die Chance für eine echte Entlastung all jener, die wenig Geld zur Verfügung haben, wird mit diesen Maßnahmen daher verpasst.“

VdK Deutschland

Schlagworte Pressemitteilung | Presse-Info | Energiepreise | Pendlerpauschale | Grundfreibetrag

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