21. Juni 2022

Viel positiver Zuspruch für ein wichtiges Thema

Stille Demo in Bayreuth kommt gut an

Ein Schilderwald mitten in der Bayreuther Innenstadt: Die stille Demonstration des VdK-Bezirks Oberfranken im Rahmen der bundesweiten VdK-Kampagne „Nächstenpflege“ wurde von den zahlreichen Passantinnen und Passanten sehr gut angenommen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirks- sowie der Kreisgeschäftsstelle Bayreuth hatten am Vormittag 200 Schilder mit Aussagen und Forderungen von pflegenden Angehörigen prominent auf dem Stadtparkett platziert.

Bayreuth - Impressionen von der Demo ohne Menschen

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  • Blick von oben auf das mit 200 Schildern bestückte Stadtparkett in Bayreuth.
    Blick von oben auf das mit 200 Schildern bestückte Stadtparkett in Bayreuth.
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  • Oberfrankens VdK-Bezirksgeschäftsführerin Andrea Stühler-Holzheimer (links) und Claudita Sommer beim Abholen der Demo-Schilder für Würzburg und Bayreuth.
    Oberfrankens VdK-Bezirksgeschäftsführerin Andrea Stühler-Holzheimer (links) und Claudita Sommer beim Abholen der Demo-Schilder für Würzburg und Bayreuth.
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  • „Es ist allerhöchste Zeit, dass etwas passiert! Klasse Aktion!“, hat diese Besucherin der VdK-Aktion in Bayreuth auf ein Schild geschrieben.
    "Es ist allerhöchste Zeit, dass etwas passiert! Klasse Aktion!“, hat diese Besucherin der VdK-Aktion in Bayreuth auf ein Schild geschrieben.
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  • Schattiges Plätzchen: VdK-Bezirksgeschäftsführer Roland Sack (links) und seine Nachfolgerin Andrea Stühler-Holzheimer im Gespräch mit Kurier-Redakteur Udo Bartsch.
    Schattiges Plätzchen: VdK-Bezirksgeschäftsführer Roland Sack (links) und seine Nachfolgerin Andrea Stühler-Holzheimer im Gespräch mit Kurier-Redakteur Udo Bartsch.
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  • Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger besuchte die VdK-Aktion vor der Spitalkirche und wurde von TV Oberfranken interviewt.
    Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger besuchte die VdK-Aktion vor der Spitalkirche und wurde von TV Oberfranken interviewt.
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  • Auch die neue VdK-Bezirksgeschäftsführerin Andrea Stühler-Holzheimer wurde von TV Oberfranken zu der stillen Demo befragt.
    Auch die neue VdK-Bezirksgeschäftsführerin Andrea Stühler-Holzheimer wurde von TV Oberfranken zu der stillen Demo befragt.
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  • Die Bürgerinnen und Bürger Bayreuths zeigten reges Interesse an der Demo ohne Menschen des VdK-Bezirks Oberfranken.
    Passantinnen und Passanten am Infostand
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  • „Pflege macht arm!“ war eine der vielen Botschaften, die auf den Schildern zu lesen waren.
    „Pflege macht arm!“ war eine der vielen Botschaften, die auf den Schildern zu lesen waren.
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  • Ob zu Fuß, per Rollstuhl oder mit dem Radl: Viele Passantinnen und Passanten blieben am Schilderwald des Sozialverbands VdK stehen und lasen interessiert die Forderungen der pflegenden Angehörigen.
    Ob zu Fuß, per Rollstuhl oder mit dem Radl: Viele Passantinnen und Passanten blieben am Schilderwald des Sozialverbands VdK stehen und lasen interessiert die Forderungen der pflegenden Angehörigen.
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  • Ob zu Fuß, per Rollstuhl oder mit dem Radl: Viele Passantinnen und Passanten blieben am Schilderwald des Sozialverbands VdK stehen und lasen interessiert die Forderungen der pflegenden Angehörigen.
    Ob zu Fuß, per Rollstuhl oder mit dem Radl: Viele Passantinnen und Passanten blieben am Schilderwald des Sozialverbands VdK stehen und lasen interessiert die Forderungen der pflegenden Angehörigen.
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  • Michaela Ziegler stand der Presse als Gesprächspartnerin zur Verfügung. Sie pflegt seit 28 Jahren ihre Tochter.
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  • Bayreuths VdK-Kreisgeschäftsführer Christian Hartmann (rechts) beantwortete am VdK-Infostand Fragen von Passantinnen und Passanten.
    Bayreuths VdK-Kreisgeschäftsführer Christian Hartmann (rechts) beantwortete am VdK-Infostand Fragen von Passantinnen und Passanten.
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  • Am späten Nachmittag machte sich das VdK-Team an den Abbau der Schilder.
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Von 10 Uhr bis in den späten Nachmittag hinein standen haupt- und ehrenamtliche VdKlerinnen und VdKler interessierten Menschen an einem Infostand direkt neben dem Schilderwald Rede und Antwort. Die Aktion war als Demo ohne Menschen konzipiert. Denn wer seine Nächsten pflegt oder selbst gepflegt wird, hat keine Zeit zu demonstrieren. Daher können pflegende Angehörige und Pflegebedürftige nicht für ihre Rechte und bessere Bedingungen auf die Straße gehen. Um ihnen trotzdem Gehör zu verschaffen, wurden ihre Botschaften auf Schilder gedruckt, auf denen unter anderem zu lesen war: „Wir leisten so viel und bekommen so wenig“, „Pflege macht arm“, „Pflege daheim spart dem Staat viel Geld“ oder „Gebt uns endlich, was uns zusteht: Anerkennung und finanzielle Mittel für eine gute Pflege“.

Das kann man alles so unterschreiben, was da steht“ und „eine ganz tolle Aktion“ waren zwei der durchweg positiven Reaktionen von Besucherinnen und Besucher. „Wir sind mit unserer Demonstration in der Gesellschaft angekommen“, resümierte Oberfrankens VdK-Bezirksgeschäftsführer Roland Sack, der Ende Juli in Ruhestand geht. Seine Nachfolgerin Andrea Stühler-Holzheimer ergänzte: „Ein wichtiges Thema wurde gut in Szene gesetzt. Wir haben viel positiven Zuspruch bekommen.“ Bayreuths VdK-Kreisgeschäftsführer Christian Hartmann hofft unterdessen, dass mit der Aktion das Bewusstsein dafür gestärkt wurde, „dass Pflege zu Hause wichtig ist, weil sie in der Regel auch den Wünschen der Menschen entspricht“.

Auch die Lokalpolitik gab sich die Ehre: Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger, Grünen-Stadtrat Klaus Wührl-Struller und Seniorenbeiratsvorsitzender Klaus Hamann waren unter den interessierten Besuchern der stillen Demo und des VdK-Infostands. Lokale und regionale Medien wie der Fernsehsender „TV Oberfranken“ sowie die Tageszeitung „Nordbayerischer Kurier“ waren ebenfalls vor Ort und berichteten über die gelungene und aufsehenerregende VdK-Aktion auf dem Bayreuther Stadtparkett.

Mirko Besch

Schlagworte Stille Demo | Demo ohne Menschen | Aktion | #naechstenpflege | Schilderwald | Oberfranken

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