21. Juni 2022

Von der Alten Mainbrücke bis zum Marktplatz

VdK-Aktion sorgt in der Würzburger Altstadt für Aufsehen

Gleich an zwei zentralen Orten in Würzburg hat der Sozialverband VdK im Rahmen der Aktion #naechstenpflege eine stille Demonstration organisiert. Schilder mit Zitaten von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen standen sowohl auf der Alten Mainbrücke und auf dem Marktplatz.

Würzburg - Impressionen von der Demo ohne Menschen

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  • Schilder auf der Alten Mainbrücke in Würzburg.
    Schilder auf der Alten Mainbrücke in Würzburg.
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  • Die Schilder waren für die Passantinnen und Passanten nicht zu übersehen.
    Die Schilder waren für die Passantinnen und Passanten nicht zu übersehen.
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  • Blick von oben auf die Aktion auf dem Marktplatz.
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  • Das Team vom VdK-Kreisverband Würzburg und dem VdK-Bezirk Unterfranken (von links): Heinz Heeg, Katrin Ramold, Lisa Erlbacher, Amelie Krißmer, Michael Kornheim, Kai Kellershohn, Julia Ernst, Raphael Rexroth, Andrea Büttner und Carsten Vetter.
    Das Team vom VdK-Kreisverband Würzburg und dem VdK-Bezirk Unterfranken: Heinz Heeg, Katrin Ramold, Lisa Erlbacher, Amelie Krißmer, Michael Kornheim, Kai Kellershohn, Julia Ernst, Raphael Rexroth, Andrea Büttner und Carsten Vetter.
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  • Der zentrale Standort mit Infostand des Sozialverbands VdK auf dem Marktplatz.
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  • Heinz Heeg, stellvertretender VdK-Landesvorsitzender, mit seinem Plakat zur Aktion.
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  • VdK-Ehrenamtliche beteiligten sich gerne an der Aktion.
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  • VdK-Bezirksgeschäftsführer Carsten Vetter (rechts) im Gespräch mit TV Oberfranken.
    VdK-Bezirksgeschäftsführer Carsten Vetter (rechts) im Gespräch mit TV Oberfranken.
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  • Trafen sich auf dem Marktplatz (von links): Heinz Heeg, stellvertretender VdK-Landesvorsitzender, Hendrik Lütke, Leitung Seniorenarbeit der Stadt Würzburg, Volker Stawski, stellvertretender Kreisvorsitzender des VdK Würzburg, Dr. Renate Fiedler, Vorsitzende der Seniorenvertretung Würzburg, Patrick Friedl, Würzburger Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen, und Carsten Vetter, VdK-Bezirksgeschäftsführer Unterfranken.
    Trafen sich auf dem Marktplatz: Heinz Heeg, stellvertretender VdK-Landesvorsitzender, Hendrik Lütke, Leitung Seniorenarbeit der Stadt Würzburg, Volker Stawski, stellvertretender Kreisvorsitzender des VdK Würzburg, Dr. Renate Fiedler, Vorsitzende
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Zu Füßen der Brückenheiligen auf der Alten Mainbrücke standen an diesem Morgen nicht nur fotografierende Touristen oder Einheimische, die auf dem Weg in die Würzburger Innenstadt miteinander plauschten, sondern auch Dutzende Schilder zur VdK-Aktion #naechstenpflege. Das Team von VdK-Bezirksgeschäftsführer Carsten Vetter und Würzburgs Kreisgeschäftsführer Kai Kellershohn hatte diese am frühen Morgen aufgestellt und damit gleich für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Radler und Fußgänger blieben überrascht stehen und lasen mit Interesse die Zitate.

Und ein paar Hundert Meter weiter, auf dem Marktplatz der unterfränkischen Bezirkshauptstadt, standen weitere Plakate. Den stellvertretenden VdK-Landesvorsitzenden Heinz Heeg treibt das Thema Pflege schon seit langer Zeit um, und deswegen hat er selbst einen Satz eingereicht. Natürlich kam er dem Wunsch des Fotografen gerne entgegen und ließ sich mit seinem Plakat fotografieren. „Lass die zu Pflegenden nicht allein, es könnten deine Eltern sein“, steht darauf.

Politiker und Verantwortliche der Stadt Würzburg für Seniorenarbeit kamen ebenfalls zur VdK-Aktion auf den Würzburger Marktplatz. Dr. Renate Fiedler, Vorsitzende der Seniorenvertretung Würzburg, betonte: „Wir unterstützen diese Aktion.“ Sie sprach von einem wichtigen Anliegen. „Wir stehen vor einer Pflege-Katastrophe, wenn alles einfach so weitergeht.“ Die pflegenden Angehörigen müssen nach ihren Worten dringend mehr Unterstützung bekommen. Ansonsten breche das System zusammen, warnt sie.

Hendrik Lütke, Leiter der Seniorenarbeit bei der Stadt Würzburg, gratulierte dem VdK zu dieser Aktion. Die Idee, durch Schilder die Sorgen und Wünsche der Pflegebedürftigen und deren Angehörigen aufzugreifen, sei genial.

Patrick Friedl, Würzburger Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen, bezeichnete es als enorm wichtig, dass der Sozialverband VdK Bayern die Nöte in der häuslichen Pflege auf diese Weise zum Ausdruck bringt. Mit den Zitaten werde die Zusammengehörigkeit von den Menschen, die pflegen und die gepflegt werden, sichtbar. In einem Land wie Deutschland mit so viel Reichtum dürfte es nicht sein, dass Menschen durch Pflege in existenzielle Not geraten. Die Betroffenen müssten daher viel besser unterstützt werden.

Volker Stawski, stellvertretender Kreisvorsitzender des VdK Würzburg, zeigte sich ebenfalls beeindruckt von den Zitaten auf den Plakaten. „Es wird erkennbar, dass sich die pflegenden Angehörigen sehr viele Gedanken machen.“ Für diese Menschen müsse viel mehr getan werden, insbesondere in den ländlichen Regionen Bayerns. „Die Versorgungssituation auf dem Land ist mangelhaft“, sagte Stawski.

Auch TV-Teams, Radioreporter und Zeitungsredakteure kamen auf den Marktplatz und sprachen mit den VdK-Vertretern. Am Stand des VdK berichteten Passantinnen und Passanten von ihren persönlichen Nöten, und einige wurden auch Mitglied des Sozialverbands. Denn sie wollen den VdK in seinem Kampf für bessere Bedingungen in der Pflege unterstützen.

Sebastian Heise

Schlagworte VdK | Aktion | naechstenpflege | Pflege | Würzburg | Unterfranken | Stille Demo

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Nächstenpflege braucht Kraft und Unterstützung. Wir kämpfen für bessere Bedingungen. Mehr unter https://www.vdk-naechstenpflege.de

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  • VdK-Ratgeber Nächstenpflege.pdf (615,28 KB, PDF-Datei)

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  • „Ab wann ist man pflegebedürftig?“ - Alles, was Sie über die Pflegebegutachtung wissen müssen.
    Stand: Mai 2022. © Sozialverband VdK Deutschland

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