1. Februar 2020
VdK-Zeitung

Ehrungen und 100 jährige Geburtstagsjubiläen

100 JÄHRIGE JUBILÄEN

Ganz Waghäusel freute sich über Ludwig Haags 100.!

Ludwig Haag umrahmt von seinen Gratulanten Frauenvertreterin Ingrid Stegmüller, VdK-Ortschef Egon Graus (Zweiter von links) und OB Walter Heiler (rechts). | © Werner Schmidhuber

Die Hundertjährigen in Deutschland machen gerade einmal 0,02 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Das sind rund 16 000 Menschen – vorwiegend Frauen. Doch im Spätherbst 2019 hat in Waghäusel VdK-Mann Ludwig Haag dieses biblische Alter erreicht. Der Pionier vom Ortsverband Kirrlach durfte sich denn auch über viele Glückwünsche seitens der Stadt Waghäusel, des Landes Baden-Württemberg und seitens seines VdK freuen. Schließlich hatte Haag als Kriegsbeschädigter schon 1946 den Weg zum Verband gefunden, der sich damals in allen Landesteilen und in allen westlichen Bundesländern als Selbsthilfeorganisation der Kriegsopfer gründete.

Herrenberg gratuliert VdK-Pionierin Adelheid Bundus zum 100.

Am 4. Dezember 2019 war es soweit: Ehrenmitglied Adelheid Bundus aus Herrenberg wurde 100 Jahre alt. Und sie konnte ihren großen Ehrentag bei noch guter Gesundheit und geistiger Frische begehen. Sehr freute sich die Jubilarin über den Besuch von Mitgliedern ihres Ortsverbandsvorstands, ebenso über ein Glückwunschschreiben des Landesvorsitzenden Roland Sing.

Adelheid Bundus gehört nicht nur zu den Gründungsmitgliedern des VdK Herrenberg. Die Jubilarin hatte 1947 auch als eine der Ersten aktiv zur Ortsverbandsgründung beigetragen.

Das Gründungs- und Ehrenmitglied erzählt noch heute mit leuchtenden Augen, wie wichtig der VdK damals für sie und die kriegsbetroffenen Menschen war, wie gut der Zusammenhalt und wie schön die gemeinsamen Veranstaltungen und die späteren Reisen gewesen waren. Adelheid Bundus zeigte sich denn auch sichtlich gerührt über den Geburtstagsbesuch ihres Ortsverbands Herrenberg.

100 jähriges Jubiläum des Ladenburger Mitglieds Annelies Weiß!

Glückwünsche an Annelies Weiß durch den VdK-Ortsvorsitzenden Hartmut Müller. | © VdK

2020 kann Annelies Weiß aus dem Ortsverband Ladenburg auf 45 Jahre im Sozial-verband VdK zurückblicken. Bereits im Herbst 2019 konnte die Jubilarin ihr 100. Lebensjahr vollenden.

Wie ihr Ortsverband anerkennend betonte, hat das langjährige VdK-Mitglied bislang noch großes Interesse an ihrem Ortsverband und dessen Veranstaltungen gehabt. Leider verhinderte ein längerer Krankenhausaufenthalt die geplante große Geburts-tagsfeier zum 100. Auch wurde anschließend ein Umzug ins „Haus am Waldpark“ nötig. Doch zuvor hatte sich die hochbetagte Dame noch selbst im eigenen Haus-halt versorgen, einkaufen gehen und sich auch am Ladenburger Vereinsleben be-teiligen können. Seit ihrer Genesung nimmt Annelies Weiß wieder am geselligen Leben teil.

Ehrenmitglied Max Schreiber wurde 100

Auf ein bereits 100-jähriges Leben kann Max Schreiber seit dem Spätherbst 2019 zurückblicken. Er kam 1954 als Kriegsopfer zum VdK und gehört jetzt dem Ortsver-band Kollnau an. Der VdK Kollnau und der Kreisverband Emmendingen würdigten denn auch das heutige Ehrenmitglied mit einem Empfang im örtlichen Bürgertreff.

So lobte Höhmann Schreibers ehrenamtliches Engagement über viele Jahre hin-weg. Großer ehrenamtlicher Einsatz in den Ortsverbänden des Kreisverbands Em-mendingen mit insgesamt fast 7000 Mitgliedern sei schließlich mit viel Arbeit und Zeitaufwand für die ehrenamtlichen Vorstände verbunden, hob Höhmann hervor. Auf Gabi Schindlers Frage nach einem Rezept, wie man 100 Jahre alt wird und da-bei noch so fit bleibt, gab der Doppeljubilar zunächst zu, keines zu haben. Schrei-ber erwähnte dann aber doch, dass er nie geraucht habe, dass er gerne Käse esse und auch ein Glas Rotwein nicht verschmähe. Ebenfalls wichtig ist für Max Schrei-ber, sich noch täglich sein Essen selbst zu kochen. Auch Kontakte zur Familie mit Sohn, zwei Enkeln und zwei Urenkeln sind ihm heilig. „Zwei, drei Jahre hätte ich schon noch gerne“, blickt er in die Zukunft. Der Sozialverband VdK wünscht ihm dazu alles Gute.

EHRUNGEN

Mannheimer Mitglied Maria Wössner seit 65 Jahren dabei

Glückwünsche und Beifall für Maria Wössner. | © VdK

Zweifelsohne – diese Ehrung stand im Mittelpunkt der traditionellen Weihnachtsfeier des Ortsverbands Mannheim-Friedrichsfeld: Die Rede ist von Maria Wössner, die schon mehr als zwei Drittel ihres Lebens im Sozialverband VdK verbringt.

Wössner – zwischenzeitlich stolze 96 Jahre alt und ältestes Mitglied in Friedrichsfeld – empfing das Große Goldene Treueabzeichen mit Diamant für 65 Jahre Mitgliedschaft.

Pionier Viktor Nusser beim 70er-Fest von Ostfildern geehrt

Was könnte es Besseres geben, als die Ehrung eines Gründungsmitglieds und 70er-Jubilars am 70. Geburtstag des Ortsverbands? So geschehen Ende November beim VdK Ostfildern. Der Jubiläumsortsverband feierte mit rund hundert Mitgliedern und Gästen.

Ortsverbandsgründungspionier Viktor Nusser, zwischenzeitlich 94 Jahre alt, wurde für seine richtungsweisende Aufbauarbeit 1949 und in den Jahrzehnten danach und für die jetzt schon 70-jährige VdK-Treue mit dem Großen Goldenen Treueabzeichen mit Brillant und einem Präsentkorb gewürdigt.

Wertschätzung und Präsent gab es zugleich für rund 30 weitere Jubilare, die auf 50-, 40-, 25- sowie 10-jährige Verbandszugehörigkeit zurückblicken können.

Großer Dank an Jubilar Josef Brehm - Langjährigen Schriftführer besonders gewürdigt

Jubilar Josef Brehm (Mitte) umrahmt von Kreischef Roland Schmidle (links) und Pfarrer Otto Mack (rechts); im Hintergrund das Laupheimer Mitglied Helmut Knittel mit seinem Akkordeon. | © VdK

Die Adventsfeier des VdK Dellmensingen im „Adler“ bot den würdigen Rahmen für die Ehrung des äußerst engagierten Mitglieds Josef Brehm. Brehm, erst kürzlich 97 Jahre alt geworden, gehört seit 65 Jahren dazu und prägt schon lange das VdK-Geschehen in seiner Region. Für seine besonderen Verdienste um den Sozialverband und insbesondere um seinen Ortsverband überreichte die Vorsitzende Brigitte Reier dem früheren Schriftführer Ehrenurkunde und Nadel des Landesverbands.

Josef Brehm war, bedingt durch seine Erlebnisse in Krieg und Gefangenschaft, zum VdK gekommen. So war er – von den Entbehrungen des Krieges schwer gezeichnet – nach der Rückkehr auf dem Hof nicht einmal von seinem Vater erkannt worden! Doch der 23-Jährige engagierte sich sogleich für die Anliegen der Kriegsopfer. In einer Zeit, als Versammlungen und Vereinsgründungen ohne Erlaubnis der Alliierten noch verboten waren, war Josef Brehm bereit, das Einverständnis der Besatzungsmacht einzuholen. Dies bedeutete für ihn auch dreimal mit dem Fahrrad nach Ulm zu fahren. „Und erst im dritten Anlauf, mit zehn Unterschriften in der Tasche und mit Butter für den Kommandanten, konnte er die Genehmigung zur Gründung des Ortsverbands mit nach Dellmensingen bringen“, hieß es in der Laudatio. Der offizielle VdK-Beitritt erfolgte dann 1954.

Josef Brehms besonderer Einsatz auf Ortsverbandsausflügen, wo er Freibier spendete, oder im Jahr 2001, als der Bus überfüllt war und Brehm kurzerhand sein Auto holte, dem Bus hinterher fuhr und später die gehbehinderten Mitglieder vom entfernten Busparkplatz zum eigentlichen Ziel brachte. Und 2005 sprang der damals schon knapp 83-Jährige für den erkrankten Vorstand in die Bresche und leitete den Jahresausflug an den Ammersee. Des Weiteren verfasste Josef Brehm zusammen mit dem früheren Vorsitzenden Bruno Schaible die Chronik „Vom Veteranenverein bis zum VdK Dellmensingen. Die Jahre von 1872 bis 1988“.

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