1. November 2019
VdK-Zeitung

Sing: „Ältere und Behinderte beim Bahnfahren nicht vergessen!“
VdK-Landeschef moniert fehlenden Service

Kürzlich erschreckte eine Meldung viele Bahnreisende: Wie das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) und weitere Medien berichteten, gibt es an 92 Prozent der Bahnhöfe in Deutschland keinen Service, allenfalls Aushänge, elektronische Anzeiger oder Bandansagen. Es fehlen Ansprechpartner für so wichtige Fragen wie „Wann kommt der Zug?“, „Wo hält mein Wagen?“, „Gibt es für den ausgefallenen Zug einen Ersatz?“ oder „Kann ich diesen bereitstehenden Zug anstelle meines verspäteten Zugs nehmen?“.

Roland Sing. | © VdK


Auf dieses Ärgernis, das insbesondere älteren Menschen und Menschen mit Behinderung zu schaffen macht, angesprochen, äußerte sich der Landesverbandsvorsitzende Roland Sing gegenüber der Tageszeitung „Mannheimer Morgen“: „Es darf nicht sein, dass Bahnhöfe immer seltener Serviceangebote, wie Auskünfte durch Mitarbeiter vor Ort, vorhalten. Damit erschweren sie ihren treuesten Kunden – den vielen Älteren und den Menschen mit Behinderung – das Bahnfahren. Dies trifft diese Menschen umso schwerer, weil sie elementar auf das Bahnfahren angewiesen sind, um überhaupt aktiv am Leben teilhaben zu können – seien es nun Fahrten zu Familienangehörigen und Freunden, zu Urlaubszielen oder auch ‚nur‘ in die Stadt zu Ärzten, zum Einkaufen, zu Job oder Ehrenamt.

Denn Ältere können oftmals nicht (mehr) auf das Auto ausweichen, weil gesundheitliche oder auch finanzielle Gründe dem entgegenstehen. Gerade in Zeiten des Klimawandels, wo mehr ÖPNV-Nutzung durch Politik und Gesellschaft gefordert werden und Autofahren tendenziell teurer wird, darf es nicht sein, dass der Bahnservice auf der Strecke bleibt und Ältere und behinderte Menschen außen vor bleiben“.

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