6. Mai 2019
    VdK-Themen

    Start der VdK-Rentenkampagne #Rentefüralle am 6. Mai

    Es ist Zeit für eine gerechte Rente! Dem schwindenden Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung müssen klare politische Entscheidungen für eine zuverlässige staatliche Altersvorsorge entgegengesetzt werden. Am 6. Mai fällt der Startschuss für die VdK-Kampagne #Rentefüralle.

    Unter dem Motto #Rentefüralle stellt der Sozialverband VdK Deutschland seine Forderungen an die Politik.
    Unter dem Motto #Rentefüralle stellt der Sozialverband VdK Deutschland seine Forderungen an die Politik. | © VdK Deutschland

    „Wir machen Druck“, stellt VdK-Präsidentin Verena Bentele zum Auftakt der bundesweiten Kampagne #Rentefüralle klar. Mit einem Pressetermin in und vor der VdK-Bundesgeschäftsstelle geht es am 6. Mai im Herzen von Berlin los. Auf großen Plakaten stellt der Sozialverband VdK im Namen seiner Mitglieder pointierte Fragen zur Rentenpolitik. „Wir packen in unserer Kampagne viele heiße Eisen an: Altersarmut, Generationengerechtigkeit, Einbeziehung aller Erwerbstätigen in die Rentenversicherung, Besteuerung von Reichtum. Das Ziel ist, das deutsche Rentensystem gerechter und zuverlässiger zu machen. Für alle“, unterstreicht Bentele.

    Aktuell arbeitet eine von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission unter dem Namen „Verlässlicher Generationenvertrag“. Arbeitsergebnisse sind für März 2020 angekündigt. Der Sozialverband VdK, der dieser Kommission nicht angehört, wird deren Arbeit mit der Rentenkampagne kritisch begleiten und eine umfassend reformierte staatliche Alterssicherung fordern. „Unsere Aktionen stehen bewusst unter dem Motto #Rentefüralle. Denn alle müssen sich auf die staatliche Rente verlassen können, und jeder muss sich solidarisch am System beteiligen. Das bedeutet zum Beispiel den Einbezug aller Erwerbstätigen in die Rentenversicherung und eine viel stärkere Besteuerung von hohen Einkommen und Gewinnen, um die Renten auch künftig finanzieren zu können“, erläutert Bentele die Ziele der Kampagne.

    Sie begrüßt ausdrücklich die von der SPD angestoßene Debatte um eine Grundrente für Niedriglohnbezieher und den Vorstoß der Koalition zur Einbeziehung von Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung. „Das sind wichtige Vorschläge, um Altersarmut zu vermeiden. Doch wir müssen noch weitergehen. Beamtinnen und Beamte müssen ebenfalls in die gesetzliche Rente einzahlen. Das Nebeneinander dieser Versorgungssysteme lässt sich durch nichts mehr rechtfertigen. Unsere Nachbarn in Österreich zeigen, wie sich ein einheitliches Rentensystem schaffen lässt, ohne dass die Welt zusammenbricht“, so die VdK-Präsidentin weiter.

    Um soziale Härten wie Krankheit, Erwerbsminderung oder Niedriglöhne im Alter abzufedern und gesellschaftlich wichtige Arbeit wie Kindererziehung und Pflege von Angehörigen zu honorieren, müssen Rentenanteile aus Steuern finanziert werden. „Soziale Gerechtigkeit ist eine Frage der fairen Umverteilung. Wer reich ist, muss über Steuern viel stärker als bisher am sozialen Ausgleich und damit an guten Renten für alle beteiligt werden. Deshalb setzt sich der VdK auch für die Wiedereinführung der Vermögensteuer ein“, sagt Bentele.

    Ab dem 6. Mai erhalten Sie alle Infos zu unserer Kampagne hier:

    www.rentefüralle.de

    In der VdK-Zeitung werden wir ebenfalls weiter umfassend berichten!

    bsc - VdK Deutschland

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    Figur von Justitia
    Wir beraten kompetent im Sozialrecht: Kommt es zu einem Streitfall, stehen unsere erfahrenen VdK-Juristen an der Seite jedes Einzelnen und setzen sich für die Rechte unserer Mitglieder ein.

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    VdK-TV: Freiwillige Einzahlung in die Rente: Für wen lohnt sich das?

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    Teilhabe ist ein Menschenrecht, deswegen setzen wir uns für das gleichberechtigte Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ein. In allen Fragen des Schwerbehindertenrechts, zu Behinderung und Teilhabe stehen wir unseren Mitgliedern zur Seite.
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