Presse

Stimmungsvolle Musik zu Waldemar Wagners Verabschiedung in Freiburg

Geschäftsführer-Nachfolger Klaus-Martin Weih am Klavier


Scheidender Geschäftsführer Wagner weiterhin im VdK-Ehrenamt aktiv
Mit großem Bahnhof und Musik wurde Anfang Dezember Waldemar Wagner in Freiburg feierlich verabschiedet. Wagner, seit 1981 für den Sozialverband VdK haupt- und ehrenamtlich tätig, ging mit 67 Jahren in den verdienten Ruhestand. Der langjährige Bezirksverbandsgeschäftsführer von Südbaden gab nach 35 erfolgreichen Dienstjahren den Stab an Klaus-Martin Weih (50) weiter. Der Volljurist, bislang in Freiburg als Sozialrechtsreferent tätig, saß auf der großen Verabschiedungsfeier persönlich am Klavier als die Mitarbeiter der Bezirksverbandsgeschäftsstelle ihrem scheidenden Chef ein Abschiedslied sangen. In gleich mehreren Strophen und zu einer bekannten Melodie ließen sie verschiedene Etappen in Wagners Freiburger VdK-Leben und -Wirken Revue passieren.

Sehr gerührt war der scheidende Geschäftsführer auch bei der Rede der Freiburger Sozialrechtsreferentin Andrea Biehler, die im Namen der südbadischen Mitarbeiter sprach. Biehler lobte unter anderem Waldemar Wagners Führungsstil sehr. Die Juristin, seit 1997 in der Bezirksverbandsgeschäftsstelle tätig, sprach hier vom „Chef der langen Leine, Chef der Rückendeckung und Chef des guten Betriebsklimas“. „Er gab uns immer sein vollstes Vertrauen und ließ uns eigenständig arbeiten. Dabei stand seine Tür bei Fragen für all seine Mitarbeiter stets offen“, betonte Biehler und verwies zugleich auf die langen Beschäftigungsjahre vieler südbadischer VdK-Mitarbeiter. Mit Blick auf Wagners gute Führungsarbeit sagte Andrea Biehler zum Abschluss: „Wir haben es gut miteinander ausgehalten“. Und Amtsnachfolger Klaus-Martin Weih hob in seiner Rede hervor: „Er hat sein Feld sehr gut bestellt. Darauf will ich aufbauen und die Arbeit in diesem Sinne fortführen“. Angesichts der steigenden Mitgliederzahlen und des hohen Besucherandrangs gelte das besondere Augenmerk dem VdK-Sozialrechtsschutz aber auch der Marketingabteilung und Öffentlichkeitsarbeit des Sozialverbands und – nicht zuletzt – der VdK-Sozialpolitik, in die man sich auch weiterhin konstruktiv einmischen werde, sagte Klaus-Martin Weih.

Bezirksverbandsgeschäftsführer Klaus-Martin Weih, Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach, der scheidende Bezirksverbandsgeschäftsführer Waldemar Wagner und der stellvertretende Landesverbandsvorsitzende Uwe Würthenberger (von links).
Fotos: VdK | © VdK

Bezirksverbandsvorsitzender Uwe Würthenberger, der die gut besuchte Verabschiedungsfeier moderiert hatte, dankte Waldemar Wagner auch im Namen des Vorstands für die geleistete richtungsweisende Arbeit und erinnerte unter anderem an den von Wagner erzielten Erwerb der Geschäftsstellen in Freiburg, Lörrach, Radolfzell und Waldshut-Tiengen: „Es ist toll, dass wir ihn solange Jahre als Wegbegleiter durch alle Turbulenzen hatten“, beschrieb Würthenberger diese Epoche. Zudem erinnerte er an die vielen Tätigkeitsfelder, in denen Waldemar Wagner in den letzten Jahrzehnten gewirkt hatte und vielfach auch weiterhin tätig sein wird. So fungierte Wagner unter anderem auch als stellvertretender Landesverbandsgeschäftsführer und in den letzten zehn Jahren wirkte er zudem als Geschäftsführer der VdK Sozialrechtsschutz gGmbH. Und er gehörte dem Sozialpolitischen Ausschuss (SOPOA) des VdK Baden-Württemberg an.

Ebenfalls sehr umfassend war und ist die ehrenamtliche Tätigkeit des mittlerweile 67-Jährigen. Seit vielen Jahren ist Wagner beispielsweise im Berufungsausschuss der Ärzte bei der Kassenärztlichen Vereinigung Südbaden aktiv, ebenso im Beratenden Ausschuss zur Ernennung von Berufsrichtern der Sozialgerichtsbarkeit. Seiner Stadt Freiburg dient der Sozialrechtsexperte seit zehn Jahren im Stationären Ausschuss und seit 2010 zudem im Stadtseniorenrat von Breisach. In Breisach befindet sich der gleichnamige VdK-Ortsverband, den Wagner seit 32 Jahren leitet. Über Waldemar Wagners engagierten und kompetenten Einsatz durften sich auch weitere Vereine – unter anderem im Sportbereich freuen. Aktuell gehört der scheidende Bezirksverbandsgeschäftsführer dem Vorstand eines großen Golfclubs an.

VdK-Geschäftsführerkollege Hans-Josef Hotz lobte unter anderem Wagners Weitsicht in Sachen VdK-Zukunft und VdK-Öffentlichkeitsarbeit, hatte dieser doch damals als erster Geschäftsführer Messestände angeschafft, um fortan den Verband professionell auf Verbraucher- und Fachmessen präsentieren und neue Mitgliedergruppen erreichen zu können. Schließlich sei Waldemar Wagner einer der Ersten gewesen, der im „reinen Kriegsopferverband VdK“ keine weitere Zukunft gesehen habe. Ebenso erinnerte Hotz an Wagners VdK-Aufbauarbeit in Mecklenburg-Vorpommern nach der Wende 1990.

Freiburgs Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach, häufiger Gast bei VdK-Veranstaltungen im Raum Freiburg, brachte in seiner Rede ebenfalls seine Wertschätzung für Waldemar Wagner zum Ausdruck. Er bescheinigte dem Sozialverband VdK gut aufgestellt zu sein. Zugleich prognostizierte von Kirchbach eine Zunahme der Altersarmut, was der VdK ebenfalls befürchtet.

In seiner Abschiedsrede dankte Waldemar Wagner für die so zahlreiche Teilnahme von VdKlern aus Haupt- und Ehrenamt und von Gästen, die Behörden und andere Organisationen repräsentierten – darunter unter anderem der Präsident des Freiburger Sozialgerichts, Winfried Stephan. Auch das jüngste Enkelkind, das erst im Herbst 2016 geboren wurde, war mit Geschwistern und Eltern präsent. Den VdK-Umbau von der einstigen Kriegsopferorganisation zum heutigen Sozialverband VdK, den Wagner aktiv gestaltet und begleitet hatte, bezeichnete der scheidende Geschäftsführer als „eine aufregende Zeit“. Mit dem Resultat sei er zufrieden, bekannte Waldemar Wagner. Und mit Blick auf seinen von den Mitarbeitern so gelobten Führungsstil sagte Wagner: „Ich habe immer versucht, Mitarbeiter in die Entscheidungen einzubinden“. Abschließend wünschte er seinem Amtsnachfolger Klaus-Martin Weih auch ein „zufriedenes Ehrenamt“. Dem VdK-Ehrenamt will der Neuruheständler auch weiterhin erhalten bleiben, als Ortsverbandschef und ebenso – ab 2017 – als Bezirksverbandsschatzmeister und Nachfolger von Roland B. Schneble. Für die Bereitschaft, das wichtige Schatzmeisteramt zu übernehmen, dankte ihm Landesvize Würthenberger in seiner Rede ausdrücklich.

Für die musikalische Umrahmung der mehrstündigen Veranstaltung im Novotel Freiburg sorgte das Duo „Vintage Blues“ mit Blues und Ragtime der 1920er- und 30er-Jahre und mit dem ebenfalls scheidenden VdK-Marketingberater Otwin Schierle an der Mundharmonika.

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