Presse

Bewusst atmen in Theorie und Praxis

Bunter Vortragsmix auf Landesfrauenkonferenz 2016 in Fichtenau-Neustädtlein

Etliche neue VdK-Frauenvertreterinnen auf traditioneller Tagung

Auch 2016 stand die Landesfrauenkonferenz ganz im Zeichen von Fortbildung, Informations- und Gedankenaustausch sowie viel Geselligkeit und gemeinsamem Miteinander der Frauenvertreterinnen der verschiedenen VdK-Verbandsstufen. Schwerpunktmäßig ging es diesmal um die große Bedeutung des bewussten Atmens für Körper, Seele und Geist. Hierfür hatte die VdK-Vizepräsidentin und Landesfrauenvertreterin Carin E. Hinsinger die Atemtherapeutin Christina Messer als Referentin verpflichtet.

Die traditionelle Tagung im Vitalhotel Meiser in Fichtenau-Neustädtlein bot den aus ganz Baden-Württemberg angereisten VdK-Frauen wieder einen interessanten Mix verschiedener Vorträge aus den Bereichen Medizin, Sozialpolitik und Sozialverband VdK. VdK-Vizepräsident und Landeschef Roland Sing hatte sich einmal mehr die aktuelle Sozialpolitik vorgenommen, Landesgeschäftsführer Hans-Josef Hotz informierte diesmal über das Pflegestärkungsgesetz II und VdK-Referent Alexander Kirschbaum von der Abteilung Finanz- und Rechnungswesen, sprach über „Gemeinnützigkeit und Versicherungen im Ehrenamt“. Außerdem stellte VdK-Marketingleiterin Silvija Celig die bundesweite Verbandskampagne „Weg mit den Barrieren!“ auf der Frauenkonferenz vor und zeigte Möglichkeiten der Mitwirkung auf. So bekamen langjährige und neue Amtsinhaberinnen gleichermaßen viele Anregungen.

Carin E. Hinsinger (Mitte) gratulierte Geburtstagsjubilarinnen aus den Reihen der Konferenzteilnehmerinnen, die in der Zeit der Tagung ihren persönlichen Ehrentag hatten: Brigitte Rüssel und Karin Koletzko (von links) und Cäcilia Schukow (Zweite von rechts) Ulrike Schmider (rechts). | © Nancy Schüler

Auch neue Frauenvertreterinnen waren recht zahlreich in Fichtenau-Neustädtlein vertreten, gibt es doch unter anderem in den Kreisverbänden Esslingen, Böblingen, Leonberg, Ludwigsburg, Backnang und Stuttgart neue Amtsinhaberinnen. Sie wurden von Carin E. Hinsinger besonders im Tagungshotel begrüßt. Ebenfalls mit von der Partie war Ursula Sing, die Ehefrau des Landesvorsitzenden. Sie hatte für die schöne Tischdekoration im Saal gesorgt. Und Ursula Sing hatte wieder einen schmucken Stand mit ihren selbstgefertigten Bastelarbeiten aufgebaut. Das griffen viele der Teilnehmerinnen gerne zu und erwarben die Produkte. Der Verkaufserlös ist wie immer für einen guten Zweck vorgesehen und soll hier der Einrichtung „Brücke“ zufließen. Wie Landesfrauenvertreterin Hinsinger informierte, sorgt diese Institution für würdige Bestattungen von Obdachlosen, mithin, so Hinsinger, „für Menschen, für die keiner am Grab steht und sie verabschiedet“.

Theorie und Praxis waren beim Gastvortrag von Christina Messer über die Bedeutung und Wirkung der Atmung angesagt. Die Atmung begleitete den Menschen Zeit seines Lebens. Die Geburt sei gleichzusetzen mit Einatmen, der Tod mit ausatmen, betonte die Referentin. Die Atmung habe drei Hauptwirkungen: Reinigung, Ernährung und Heilung. Und die Atmung wirke auf drei Ebenen: Körper, Seele und Geist, erläuterte Messer und kam zunächst auf die Körperebene und die Energiequellen des Menschen, Atemluft, Wasser und feste Nahrung, zu sprechen. Der Atem bewirke Aufnahme von Sauerstoff und Abgabe von Kohlendioxid. Durch üppiges Essen, zu viel tierisches Eiweiß, raffinierten Zucker und Genussgifte wie Kaffee, Nikotin und Alkohol, zu wenig Wasser, Stress oder Schlafmangel entstehe eine Übersäuerung des Organismus. Durch regelmäßige Atemübungen erfolge eine Entsäuerung. Ebenso wies Messer darauf hin, dass durch Pestizide, Herbizide, Fungizide, Medikamente, Impfungen und Umweltbelastungen es zu einer Vergiftung des Organismus kommen könne. Hier könnten regelmäßige Atemübungen für eine Entgiftung sorgen, hob die Referentin hervor. Sie empfahl regelmäßige Atemübungen zur Vorbeugung und Heilung. Auf der „Seelenebene“ sorge der langsame und ruhige Atem für die Beruhigung des Organismus. Dies schaffe Frieden und Gelassenheit. Und die bewusste Atmung stimuliere das Gemüt. Sie entspannten Geist, Muskeln und Organe.

Wieder volles Haus in Fichtenau-Neustädtlein. | © Nancy Schüler

Sauerstoff sei, so Christina Messer, ein absolutes Allheilmittel. Es gebe keine Krankheit, deren Heilung nicht durch eine bewusste Atemübung unterstützt werden könne. Man unterscheide Zellatmung, Hautatmung und Lungenatmung. Die Zellatmung und die Hautatmung würden durch bewusste Atemübungen unterstützt. Da sich oberflächliches, unbewusstes Atmen – also das Atmen nur im oberen Teil der Lunge – auf allen drei Ebenen (Körper-, Seelen- und Geistesebene) auswirke, entstehe ein ständiger Energiemangel auf allen Ebenen. Dagegen bewege die bewusste Atmung die gesamte Lunge, mithin alle drei Lungenkammern: die untere Kammer (Bauchatmung), die den Körper beeinflusse, die mittlere Kammer (Brustatmung), die die Seele beeinflusse und die obere Kammer (Lungenspitzenatmung), die den Geist beeinflusse. Anhand praktischer Übungen im Saal zeigte Referentin Messer auf, wie bewusstes Atmen seine positiven Wirkungen entfalten kann. Zudem stellte sie den Teilnehmerinnen ihre Anleitungen zu diversen Atemübungen in Schriftform zur Verfügung, was Eingang in die Tagungsmappen fand.

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