21. Januar 2016
Presse

VdK thematisierte gesunde Arbeitsbedingungen in Hüttlingen

Gut 130 Teilnehmer auf renommierter Tagung

Mehr als 130 Betriebs- und Personalräte, Schwerbehinderten-Vertretungen, Vertrauenspersonen aus Betrieben und Behörden sowie weitere Interessenvertreter von Menschen mit Behinderung waren im Herbst aus ganz Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz nach Hüttlingen gekommen. Schließlich erwartete die Teilnehmer wieder ein aktuelles Vortragsprogramm. 2015 drehte sich auf der bewährten Schulungsveranstaltung alles rund ums Thema „Gesunde Arbeitsbedingungen auf dem Prüfstand – Vom Betrieblichen Eingliederungsmanagement bis zur nachhaltigen Gesundheitsförderung“. Die VdK-Fachtagung wurde, wie üblich, vom Kreisverband Aalen organisiert und zusätzlich von der Industriegewerkschaft (IG) Metall, Verwaltungsstelle Aalen/Schwäbisch Gmünd, sowie vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), Region Nordwürttemberg, unterstützt.

Ralf Stegmann von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) eröffnete mit seinem Vortrag „Return to -Work nach einer psychischen Krise“ das Seminar. Er sprach über Anforderungen, Herausforderungen und allgemeine Schlussfolgerungen für das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM). Aus München war Angela Huber, Fachanwältin für Sozialrecht und Mediatorin BM, angereist. Huber gab Auskunft über individuelle Leistungen und begleitende Hilfen für erkrankte Arbeitnehmer. Sie gab auch Anregungen und Tipps für das BEM in der Praxis. Da das Betriebliche Eingliederungsmanagement immer wichtiger wird, stellte die Rechtsanwältin zudem die aktuelle und die europäische Rechtsprechung dar. Ulrich Stippl von der Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) Aalen und Gregor Kern von Kern Medical Engineering GmbH (KME) aus Frankfurt informierten die Anwesenden darüber, wie sich die betriebliche Gesundheitsförderung lohne. Sie stellten die Vorteile von Screenings beispielsweise bei Haut- und Darmkrebs vor und befassten sich auch mit der Optischen Kohärenztomografie (OCT). (Anmerkung der Redaktion: Die OCT ist ein Untersuchungsverfahren, welches vorwiegend im medizinischen Bereich angewendet wird – beispielsweise in der Augenheilkunde.) Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen kamen beim Referat von Stippl und Kern zur Sprache. Während der Seminarpausen bot die Siemens Betriebskrankenkasse allen Teilnehmern zusätzlich die Möglichkeit einer OCT an. Diese spezielle Augenuntersuchung wurde von einem Arzt durchgeführt. Im Außenbereich der Tagungshalle stellte die Firma Paramobil aus Westhausen zwei behindertengerecht umgebaute Autos vor. Der VdK-Kreisvorsitzende Ronald Weinschenk führte als Moderator durch die gelungene Fachtagung. Verantwortlich für die Umsetzung von gesunder Arbeit seien, so Weinschenk, nicht nur die Arbeitgeber, sondern auch Betriebsräte, Personalräte, Schwerbehindertenvertretungen, Personalverantwortliche, Führungskräfte sowie Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Denn das BEM sei dann erfolgreich, wenn die verantwortlichen internen und externen Personen, Institutionen und Rehabilitationsträger frühzeitig mit eingebunden würden, betonte BEM-Experte Weinschenk zum Abschluss.

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