5. Mai 2015
Presse

Sozialverband VdK und Architektenkammer bündeln ihre Kräfte

Zukunftsfähige Lebensräume ohne Barrieren

Der VdK-Vizepräsident und Landesverbandsvorsitzende Roland Sing (links) und der Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg, Markus Müller, bei der Vertragsunterzeichnung. | © Architektenkammer Baden-Württemberg

Alle Lebensräume zukunftsfähiger zu gestalten: dieses Ziel haben sich nun der Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. und die Architektenkammer Baden-Württemberg gemeinsam auf die Fahnen geschrieben. Beide Seiten unterzeichneten heute (5. Mai) im Haus der Architekten eine Kooperationsvereinbarung, um mit vereinten Kräften das barrierefreie Bauen im Land zu befördern. Roland Sing, Vorsitzender des Sozialverbands, verwies auf den demografischen Wandel: „Angesichts des zunehmenden Anteils älterer Personen tun wir gut daran, die gesamte Bevölkerung umfassend darüber zu beraten, wie Senioren so lange als möglich in ihrem eigenen Haus leben können. Auch in die Landes- und Kommunalpolitik gilt es hineinzuwirken.“ Hier einen wichtigen Beitrag zu leisten, sieht die Architektenkammer Baden-Württemberg als eine der ureigenen Aufgaben ihres Berufsstandes an. „Gerne stellen unsere Mitglieder ihr Know-how zur Verfügung, um Wohnungen, Arbeitsstätten und öffentliche Räume für alle Gesellschaftsgruppen lebenswert zu gestalten“, betonte Präsident Markus Müller. In diesem Sinne haben sich der Verband und die Kammer darauf verständigt, insbesondere im Bereich „Zukunftsfähiges Bauen im öffentlichen Raum bzw. im privaten Bereich“ eng zusammenzuarbeiten. Vereinbart ist die gegenseitige Unterstützung durch Materialien und bei örtlichen Informationsveranstaltungen. Darüber hinaus beabsichtigen die Unterzeichner, sich gemeinsam dafür einzusetzen, dass an den Architekturfakultäten der Hochschulen Baden-Württembergs die Planungsgrundlagen für eine zukunftsfähige, insbesondere barrierefreie Umwelt vermittelt werden.

Gemeinsame Erklärung
  • Gegen die neue Wohnungsnot.pdf (334,91 KB, PDF-Datei)

    Ein Landesbündnis für den sozialen Wohnungsbau und eine drastische Aufstockung der Fördermittel

    In den Ballungsräumen und Universitätsstädten Baden-Württembergs spitzt sich der Mangel
    an bezahlbarem Wohnraum zu. Neben den starken Zuzügen in unser wirtschaftsstarkes Bundesland ist eine wichtige Ursache das rasche Abschmelzen des Sozialwohnungsbestandes. Die Zahl der Wohnungen mit Mietpreis und Belegungsbindung verringerte seit dem Jahr 2010 um 16.000 Wohnungen.
    Im gleichen Zeitraum wurden jedoch lediglich 1.680 neue Sozialwohnungen gebaut. Das Angebot hält schon längst mit der Nachfrage nicht mehr Schritt.

Ansprechpartner:
Carmen Mundorff, Pressesprecherin der Architektenkammer Baden-Württemberg,
Telefon0711 / 2196-140, mundorff@akbw.de

Stefan Pfeil, Referent für Sozialpolitik und Sozialrecht Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V.,
Telefon 0711 / 61956-50, s.pfeil@vdk.de

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