7. November 2017
Presse

Kolumne

Sozialen Fragen mehr Bedeutung zumessen


Der Sozialverband VdK erwartet von den Verantwortlichen der Koalitionsverhandlungen, sozialen Fragen erheblich mehr Bedeutung zu zumessen als bisher. Das Wahlergebnis der Bundestagswahl war für uns insofern keine Überraschung, als klar war, dass viele Menschen in Deutschland in den letzten Jahren zu kurz gekommen sind. Die Daten und Fakten der Armuts- und Reichtumsberichte in Bund und Ländern belegen dies. Insbesondere bewegt auch das Thema Kinderarmut die Menschen – geht es doch um drei Millionen Kinder. Der Sozialverband VdK hat das Ohr an der Bevölkerung. Themen wie Rente, Gesundheit und Pflege beschäftigen die Menschen nachhaltig. Daher erwartet der VdK Deutschland im Auftrag seiner 1,8 Millionen Mitglieder, dass eine klare Handschrift im zukünftigen Koalitionsvertrag sichtbar wird, mit der soziale Fragestellungen mehr Raum bekommen. Die gesetzliche Rentenversicherung muss nachhaltig reformiert werden. Notwendig ist ein parteiübergreifendes Vorgehen, so wie dies seit der Rentenreform 1957 und bis 1992 auch selbstverständlich war im Parlament. Um künftig drohende Altersarmut abzuwenden, muss das Rentenniveau bei mindestens 50 Prozent stabilisiert werden. Millionen von Menschen dürfen nicht zu Grundsicherungsempfängern werden. Denn Grundsicherung bedeutet für den Staat aus Steuermitteln zu alimentieren und Milliardenbeträge dafür auszugeben. Ein großes soziales Anliegen ist uns auch die Abschaffung der Abschläge von 10,8 Prozent bei Erwerbsminderungsrenten für heutige und künftige Erwerbsminderungsrentner. Deren Bestrafung muss aufhören!

Roland Sing, VdK-Vizepräsident und Landesverbandsvorsitzender von Baden-Württemberg

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