8. Juli 2019
Einfache Sprache

„Frauen engagiert euch weiter!“

Der Kreisfrauentag ist eine feste Größe im alljährlichen Programm des Kreisverbands Tübingen. Kreisfrauenvertreterin Ursula Moosburger lud in diesem Frühjahr die Frauenbeauftragten und Betreuerinnen aus den Ortsverbänden ein. Die Veranstaltung fand im Schloss-Saal in Tübingen-Bühl statt.

Heike Kuhn und Ursula Moosburger | © Kuhn / VdK


Kreisvorsitzender Manfred Brüssel und Kassier Klaus Kuhn waren auch vor Ort. Brüssel dankte in seiner Grußrede allen und berichtete über Neues aus seinem Kreisverband. Dann kam das Dauerthema Pflege zur Sprache. Und auch die große Pflegeaktion 2019 des Landesverbands, „Pflege geht jeden an!“

Moosburger präsentierte die Kampagne. Sie ermunterte die Frauen auch dazu: Sie sollen in ihrem Umfeld um Unterstützung für die Aktion werben und Unterschriften sammeln.

Moosburger berichtete auch über Neuregelungen im Bereich der Pflege, die seit Januar 2019 gelten. Beispielsweise gibt es die zusätzlichen Stellen im Bereich der stationären Altenpflege. Auch die Übernahme von Zusatzkosten. Diese Änderungen wurden möglich durch höhere Tarifabschlüsse der Krankenkassen in Kliniken. Auch die Erleichterungen bei der Übernahme der Taxikosten für Arztbesuche von Betroffenen mit Pflegegrad 4 oder 5 gehören zu den Änderungen. Außerdem wurden die Zugangsmöglichkeiten zu Reha-Maßnahmen für pflegende Angehörige verbessert. Und es gibt die verbesserte Möglichkeit Rentenansprüche zu erwerben für Menschen, die nicht erwerbsmäßig pflegen.

Heike Kuhn stellte den regionalen Pflegestützpunkt Landkreis Tübingen in ihrem Hauptvortrag vor. Sie erklärte zunächst das Beratungsangebot. Dann betonte sie, dass der Pflegestützpunkt Tübingen immer vom persönlichen Bedarf des Ratsuchenden ausgeht. Und dass es dazu viele Infos und Hilfestellungen gibt. Die Beratung ist immer kostenlos. Sie findet in der Beratungsstelle statt oder auf Wunsch im Wege von Hausbesuchen. Die Mitarbeiterin unterliegt dabei der Schweigepflicht.

Beratung kostenfrei


Heike Kuhn führte in die Thematik Unterstützungs∙möglichkeiten bei der Pflege zu Hause ein. Das tat sie anhand eines Fallbeispiels. Ziel in diesem Fallbeispiel war es, solange wie möglich in der eigenen Wohnung zu leben. Und dafür die Hilfen zu bekommen, die benötigt werden. Auf den Fall bezogen waren dies Pflegesachleistung, Kurzzeitpflege und Entlastungsleistung. Außerdem: Pflegehilfsmittel, verbessernde Maßnahmen zum Wohnumfeld und ergänzende Leistungen wie Essen auf Rädern und Hausnotruf. Über diesen Fall hinaus gibt es die weiteren die Leistungen Pflegegeld, Verhinderungspflege, Tages- und Nachtpflege. Dies berichtete Moosburger der VdK-ZEITUNG.

Die Frauenvertreterinnen nahmen auch gerne das Angebot wahr, Fragen zur ambulanten und stationären Pflege zu stellen.

Moosburger ging in ihrem Schlusswort noch auf die Mütterrente ein. Nach Presseberichten der Deutschen Rentenversicherung vom Februar, werde diese automatisch innerhalb des ersten Halbjahres 2019 an die betroffenen Frauen überwiesen.

Ursula Moosburger beendete den Kreistag mit einem großen „Danke“ an die anwesenden Frauenvertreterinnen und die Betreuerinnen für deren unermüdlichen Einsatz an der Basis. Sie ermunterte auch dazu sich weiterhin beim VdK oder in anderen Bereichen einzusetzen.

Beratungsangebot des Pflegestützpunkts Tübingen:

  • Informationen zu Ansprüchen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB)
  • Unterstützung bei Antragstellungen
  • Vermittlung an Ämter, Kassen und andere Leistungs∙erbringer
  • Feststellung des Hilfebedarfs und Hilfeplanung
  • Organisation und Begleitung von Hilfen
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