17. Juli 2019
Einfache Sprache

Rollstuhlfahrer haben es schwer
Kampf um mehr Barrierefreiheit

Gerhard Fehrenbach war einige Jahrzehnte erfolgreich im Tischtennis-Sport. Dabei zeigte er viel Engagement, Durchhaltevermögen, Kondition und Geschick. Er ist Vorsitzender des VdK-Furtwangen. Fehrenbach war sowohl national wie international äußerst erfolgreich. Und dies bei den Behinderten und bei den Nichtbehinderten.

Gerhard Fehrenbach | © Südkurier


Fehrenbach ist mittlerweile Rentner und kann sich jetzt noch mehr als VdK-Ortschef um die Anliegen der Bürger kümmern. Insbesondere um die Anliegen der Menschen mit Behinderungen, sowie der Älteren. Er geht als Behinderten-Beauftragter mit offenen Augen durch die Stadt. Dabei erkennt er viele Schwachstellen und Ärgernisse, die Menschen mit Behinderungen haben. Ganz besonders, wenn Rollstuhlfahrern und anderen Gehbehinderten damit das Leben erschwert wird.

Es ist oft schwierig die Probleme abzustellen, weiß Gerhard Fehrenbach. Er selbst hat eine Gehbehinderung und weiß das aus langjähriger Erfahrung.

Er sagt, kaum ein Geschäft oder Restaurant ist ohne fremde Hilfe erreichbar. Er beklagt ebenso das Fehlen von Behinderten-Toiletten in seiner Stadt.

Fehrenbach zeigte kürzlich einige Schwachstellen auf im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Beispielsweise eine Behinderten-Toilette in der Tiefgarage, die aber schwer zu erreichen ist. „Die ist am falschen Platz“ bemängelte er.

Der Behinderten-Beauftragte von Furtwangen ärgert sich auch darüber, dass der Behindertenparkplatz eines Edeka-Marktes nun von einem Hähnchengrill besetzt wurde. Angeblich, weil der Strom besser zu erreichen ist. Fehrenbach rät dazu, den Behindertenparkplatz zu verlegen.

10 Jahre UN-BRK

Erklärung: UN-BRK ist die Behindertenrechts∙konvention der Vereinten Nationen.
Darin wurden 50 Artikel festgeschrieben, die Menschen mit Behinderungen Zugang zu allen Lebensbereichen ermöglichen sollen.


Auch Landeschef Roland Sing wies kürzlich im Staatsanzeiger auf die Schwierigkeiten hin, mit denen die kommunalen Behinderten-Beauftragten Tag für Tag zu tun haben. Denn auch 10 Jahre nach der Unterzeichnung der BRK im März 2009 hapert es nach wie vor an der Umsetzung. Sing nannte die vielfach bestehenden Barrieren in Bahnhöfen, im ÖVPN, in Geschäften und Arztpraxen.
Aber auch fehlende Behinderten-Toiletten. Und die Barrieren in den Köpfen müssen auch beseitigt werden.
Erklärung: ÖVPN ist das öffentliche Verkehrsnetz von Bus und Bahn.

Mit all diesen Dingen muss sich Fehrenbach auseinandersetzen, ob als behinderten-Beauftragter oder als VdK-Ortsverbandschef. Und er steht Ratsuchenden bei vielen Fragen und Problemen zur Seite. Er sucht auch Leute zuhause auf, um sie zu beraten. Egal ob es dabei um Rente geht oder u andere sozialrechtliche Dinge. Der Vorteil des Hausbesuchs ist, dass alle Unterlagen in Reichweite sind.
Fehrenbach hält zusätzlich eine monatliche Sprechstunde im Furtwanger Rathaus ab.

Der Ortverband Furtwangen kann bald 400 Mitglieder vorweisen. Im Führungsteam von Fehrenbach sind noch Vize Christoph Dworski, Kassier Bernd Schäfer und Frauenvertreterin Angelika Fehrenbach. Sie alle tragen zum Gelingen der VdK-Arbeit in der Stadt bei. Aber auch zum Abbau von Barrieren.

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Britta Bühler
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