27. März 2017
    Einfache Sprache

    Nicht wegschauen, sondern helfen!

    Schüler in voller Montur im Gert. Gert ist die Abkürzung für Gerotologischer Testanzug. Ein Anzug, der jungen Menschen das Körpergefühl von älteren Menschen vermittelt.
    Schüler in voller Montur im Gert. Gert ist die Abkürzung für Gerotologischer Testanzug. Ein Anzug, der jungen Menschen das Körpergefühl von älteren Menschen vermittelt. | © VdK

    Schüler des Gymnasiums Murrhardt entwerfen Plakat für den VdK.
    Und sie testen Altersanzug „GERT“

    Die Schüler machten bei diesen Testerfahrungen verschiedene Aussagen dazu:
    „Das hätte ich nicht gedacht.“
    „Also das zieht ganz schön in den Knien und Beinen, wenn man einen Ball aufhebt.“
    Das Wasser einschenken geht noch am leichtesten.“

    Dank VdK konnten die Schüler testen, wie sich das Leben in einem 80-jährigen Körper anfühlen kann.
    Ein Testanzug gibt einen Einblick dazu. Er heißt: „Gerotologischer Testanzug“ (GERT).
    Dabei kann man verschiedene Einschränkungen erfahren.
    Zum Beispiel: Gelenkversteifungen und eingeschränktes Greifvermögen.
    Der Anzug ist mit speziellen Gewichten ausgestattet.
    Er hat eine Körperweste. Dazu gibt es eine Halskrause und Überschuhe.
    Zudem ein Brille, die verschiedene Augenkrankheiten vortäuscht.
    Und verschiedene Bandagen.
    Damit soll der Anzug jungen Menschen ein spürbares Verständnis für das Alter ermöglichen.
    Die Schüler erfahren zum Beispiel, warum der eigene Opa so langsam geht. Oder warum ihm das Bücken so schwer fällt.

    Das Gewinnerplakat - ein Motiv das der Realität sehr nahe kommt: Rollstuhlfahrer kommen nicht in einen Zug
    Das Gewinnerplakat - ein Motiv das der Realität sehr nahe kommt: Rollstuhlfahrer kommen nicht in einen Zug | © VdK

    Gemeinsam mit den beiden Lehrerinnen Peggy Bauer und Bianca Balszuweit gestaltete die Werbeabteilung des VdK Landesverbands einen Schulnachmittag.
    Er gehört zu einem jährlichen Projekt. Es heißt „Compassion“.
    Das ist ein englisches Wort und bedeutet „Mitfühlen“.
    Projektleiterin Peggy Bauer sagt dazu: „Mit Compassion wollen wir bei den Schülern Einfühlungsvermögen wecken.
    Wir wollen sie aufmerksam machen für soziale Bereiche. Und dass sie sich daran beteiligen.“
    Zu dem Projekt wurden auch eine Lehrerin für Gebärdensprache und eine Altenheimbewohnerin eingeladen.
    Auch Jugendliche mit einer Gehbehinderung waren eingeladen.
    Mit dabei war auch Frau Priya Bathe vom VdK Baden-Württemberg.
    Die Schüler bekamen noch eine Gruppenaufgabe gestellt.
    Für die Kampagne „weg mit den Barrieren“ entwarfen die Schüler neue Plakate für diese bundesweite Aktion.
    Aus den 12 Entwürfen wurde einer als Sieger gewählt:
    Ein Rollstuhlfahrer, der vor einem ICE wartet. Als Überschrift steht dabei:
    „Nicht wegschauen, HELFEN“.
    Frau Bathe sagte dazu: „Damit haben die Schüler ins Schwarze getroffen. Denn die meisten gemeldeten Barrieren in Baden-Württemberg drehen sich um das Thema „Bahnfahren“.

    Anmerkung des VdK: weitere Plakatentwürfe können Sie auf dieser Internetseite sehen: Gymnasiasten entwerfen VdK-Plakate und erspüren das Leben im Alter

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