27. März 2017
Einfache Sprache

Älter werden – Medizin für den Hausgebrauch

Dr. Martin Runge | © VdK

Dr. Martin Runge hielt einen Vortrag beim Kreisverband Nürtingen und stellte das „Demenzkonzept Fünf Sinne“ vor.
Es ist ein Programm das sich mit den fünf Sinnen: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen beschäftigt.

Der Kreisverband Nürtingen und der Ortsverband Bempflingen-Neckartenzlingen hatten im Herbst diesen Vortrag organisiert.
Dr. med. Martin Runge hatte den Vortrag schwungvoll und humorvoll gehalten.

Im Bempflinger Dorfgemeinschaftshaus standen diesmal diese Themen im Mittelpunkt:
„Medizin für den Hausgebrauch“ und „Demenzkonzept Fünf Sinne“.
Es waren über 100 Personen gekommen. Alle Sitzplätze waren besetzt.
Auch Bürgermeister Bernd Welser war da. Er war auch der Hausherr des Versammlungsgebäudes.
Dr. Runge war viele Jahre Chefarzt der früheren Aerpah-Klinik in Esslingen-Kennenburg.
Diese Klinik war spezialisiert auf die Behandlung älterer Menschen.
Dr. Runge sprach über Schwerpunkte seiner Forschung: Gehstörungen, Sturzrisiko,
Bewegungen zwischen Muskeln und Knochen, Veränderungen von Muskeln und Knochen im Alter.
Er hatte auch ein Gymnastikprogramm entwickelt. Es heißt: „Fünf Esslinger“.
Die „Fünf Esslinger“ wurden schon oft in der VdK-Zeitung vorgestellt.
Sie dienen dem Schutz von körperlichen Schwachstellen. Sie wurden von der Altersmedizin erforscht.
Für eine lebenslange Fitness braucht es Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Ausdauer. Deshalb wird bei diesem Sportprogramm besonders auf die Muskulatur um das Hüftgelenk herum geachtet. Damit können Stürze im Alter vermieden werden.
Dr. Martin Runge sprach dann zu dem Programm „Fünf Sinne“.
Es versucht über das Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken das Erleben der demenzkranken Menschen positiv zu beeinflussen.
Hierbei steht im Vordergrund das Wohlbefinden der Menschen.
Dr. Runge sagt, es liegt in der Natur des Menschen sich fortlaufend selbst positiv zu beeinflussen durch die Auswahl dieser fünf Sinne. Das gehört zum normalen Lebensalltag.
Er gibt dazu diese Beispiele:
Wir schmücken uns selbst und unsere Wohnungen. Wir kaufen uns schöne Autos. Wir pflegen unsere Gärten und hören Musik, die uns erfreut. Wir suchen uns Gerüche, um uns und andere positiv zu stimmen.
Er sagt außerdem: „Essen und Trinken haben nicht nur den Grund uns mit Nahrung zu versorgen.“
Dr. Runges Erklärungen und Beschreibungen fesselten die Gäste, berichtete Vorsitzender Klaus Maschek der VdK-Zeitung.

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