30. April 2019
    VdK-Zeitung

    Ehrenamtsprojekt seit 2019 im Regelbetrieb

    Teilnahme an Ehrenamtsbörsen und Aufbau von Aktiven-Liste geplant

    „Seit 2019 läuft das Ehrenamtsmanagement im Regelbetrieb“, freuen sich Nicole Markgraf und Tino Besekow, die beiden Projektkoordinatoren. Denn das 2018 in Nordbaden gestartete Pilotprojekt des Bezirksverbands zur Gewinnung weiterer ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überzeugte im Januar auch den Bezirksvorstand.

    Gemeinsam sind wir stark | © Fotolia.de

    Beim Treffen betonte Vorsitzender Werner Raab: „Die wichtige Arbeit der Ehrenamtsbeauftragten in Zusammenarbeit mit den Kreisverbänden stellt für uns eine wesentliche Säule zur Stabilisierung und zum Ausbau unserer Verbandsstrukturen dar“.

    Auch Besekow, der als ehrenamtlicher Mitarbeiter des Bezirksverbands wirkt, sieht in den berufenen Ehrenamtsbeauftragten den Erfolgsfaktor des Konzepts. Diese Personen fungieren als Ansprechpartner für potenzielle VdK-Ehrenamtler. In allen acht Kreisverbänden Nordbadens wurde daher mindestens ein Beauftragter benannt. Diese engagierten VdKler kontaktierten bereits von Mitte 2017 bis Ende 2018 interessierte Mitglieder und Neumitglieder.

    Positive Resonanz

    Jede dem Sozialverband VdK Baden-Württemberg e. V. beitretende Person kann, bei Lust auf eine ehrenamtliche Mitarbeit, in der Beitrittserklärung das entsprechende Kästchen ankreuzen. Von diesen 203 konkret angesprochenen Interessenten konnte sodann über die Hälfte für die Zusage zu einer VdK-Tätigkeit oder gleich zur Übernahme eines Ehrenamts gewonnen werden. „Darauf sind wir sehr stolz“, freut sich Besekow über das Ergebnis. Wichtig sei zudem, dass es bei der Ehrenamtsgewinnung nicht nur um die Besetzung von Vorstandsämtern gehe, sondern auch darum, Angebote an Helfertätigkeiten zu vermitteln, ergänzt Nicole Markgraf, die als hauptamtliche Marketingassistentin des Landesverbands in Nordbaden wirkt.

    Auch die Ortsverbände waren befragt und ins Projekt eingebunden worden. „Die Rückmeldung der kontaktierten Ortsverbände war überwältigend: 88 Prozent finden das Projekt gut, sind ihm gegenüber aufgeschlossen und zeigen Dankbarkeit für die Unterstützung bei der Gewinnung und Einbindung von Interessenten“, freut sich Tino Besekow über den Rückhalt der Basis. Besekow und Markgraf ziehen denn auch ein positives Resümee: „Es hat sich gelohnt und wird sich lohnen, Interessensbekundungen für ein VdK-Ehrenamt konsequent zu berücksichtigen und systematisch zu verfolgen“.

    In ihrem Bericht loben sie zugleich die während der Pilotphase organisierten Ehrenamtscafés, in denen die an einem ehrenamtlichen VdK-Amt interessierten Personen mit den Kreisverbänden in Kontakt gebracht wurden. Dort erhielten die Interessenten zunächst Hintergrundinformationen zum Ehrenamt im Sozialverband VdK. Im zweiten Teil des Meetings konnten sie sich an moderierten Thementischen mit bereits aktiven VdK-Ehrenamtlern austauschen. Aufgrund der guten Resonanz hatte man den Teilnehmerkreis erweitert und neben den Ehrenamtsinteressenten auch Personen eingeladen, die neu im Amt sind.

    Interessentenkontakte
    © Tino Besekow

    „Unser Konzept der Ehrenamtscafés an den Standorten Heidelberg, Mannheim, Pforzheim und Karlsruhe mit rund 110 Teilnehmern ging voll auf“, zeigt sich Nicole Markgraf sehr zufrieden. Und Tino Besekow ergänzt: „Die Teilnehmerbefragung ergab eine Gesamtnote für die Organisation von 1,5 und für die Inhalte sogar die Note 1,4.“ Außerdem verweisen sie darauf, dass das Ehrenamtsprojekt zugleich die verschiedenen Blickwinkel von Haupt- und Ehrenamt zusammenführt. „Die beteiligten Ehrenamtsbeauftragten sind ein wichtiger Faktor, warum das Pilotprojekt erfolgreich war und nun in den Regelbetrieb übergeht.“

    Markgraf und Besekow wollen das Konzept für den Regelbetrieb weiter entwickeln. Die Analyse habe einige Themenfelder aufgezeigt, die man jetzt verstärkt angeht, betont Markgraf und verweist auf eine größere Teilnahme an Ehrenamtsbörsen oder auch den Aufbau einer Aktiven-Liste im VdK. Und Tino Besekow bekräftigt mit Blick auf die bisherige Arbeit: „Es macht uns sehr viel Spaß mit den Ehrenamtsbeauftragten zusammenzuarbeiten, die einen super Job gemacht haben!“

    NM / TB

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    Ansprechpartner in Nordbaden

    Auch Sie möchten sich in Nordbaden ehrenamtlich engagieren? Dann wenden Sie sich an die VdK-Ehrenamts-Beauftragten in Ihrer Nähe:

    Bruchsal: Elisabeth Knebel
    Tel. (0 72 54) 7 29 69

    Reinhold Gsell
    Tel. (0 72 51) 3 02 08 64
    E-Mail r.gsell@vdk.de


    Heidelberg: Hildegard Martus
    Tel. (0 62 27) 5 14 31
    E-Mail h.martus@vdk.de


    Karlsruhe: Cornelia Heinzler
    Tel. (0 72 46) 62 94
    E-Mail c.heinzler@vdk.de


    Mannheim: Hans Stöcklin
    Tel. (0 62 01) 3 89 32 26
    E-Mail h.stoecklin@vdk.de


    Neckar-Odenwald: Gabriele Matthé
    Tel. (0 62 81) 56 15 64
    E-Mail g.matthe@vdk.de

    Frank Matthé
    Tel. (0 62 81) 56 15 64
    E-Mail f.matthe@vdk.de


    Pforzheim: Helga Schöneck
    Tel. (0 70 42) 2 61 33
    E-Mail h.schoeneck@vdk.de


    Rastatt: Christa Heck
    Tel. (0 72 25) 7 62 85
    E-Mail c.heck@vdk.de


    Tauberbischofsheim: Lilo Jaksch
    Tel. (0 93 42) 17 23
    E-Mail l.jaksch@vdk.de

    Margarete Schmidt
    Tel. (0 93 77) 7 77
    E-Mail m.schmidt@vdk.de


    Interessierte aus anderen Bezirksverbänden sollten sich mit ihren Kreisverbänden in Verbindung setzen.

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