1. September 2022
    KOLUMNE

    Nicht verdrängen, weiterhin solidarisch sein!

    Das Erinnerungsvermögen verblasst mit der Zeit. Zudem setzt bei den Menschen, selbst bei Katastrophen oder politischen Aufregerthemen, oft ein Gewöhnungseffekt ein. Dies mag ein gewisser Schutzreflex sein, um angesichts der Vielzahl von Krisen, die ein Menschenleben im Laufe der Jahre erfahren kann, nicht seelisch und körperlich zu zerbrechen.

    Foto von Werner Raab
    Werner Raab | © Matthias Busse

    Doch Vorsicht: Wie historische Beispiele zeigen, profitieren gerade auch unliebsame politische Akteure, selbst Kriegsherrn von dieser menschlichen Eigenschaft. Und dank der digitalen Mediengesellschaft mit ihrem noch rasanteren Nachrichtenkarussell, können selbst brisante Themen alsbald aus dem Fokus geraten.

    Die Tage sind deutlich kürzer, Herbst und Winter stehen bevor. Aktuell sorgen sich viele, und zu recht, wegen hoher Energiepreise und -knappheit. Zudem muss der dritte Corona-Winter absolviert werden. Schon 145 000 Covid-Tote gibt es hierzulande – eine Zahl, die uns zu Beginn der Pandemie noch erschaudert hätte. Doch auch hier hat die Gewöhnung eingesetzt. Wenngleich zuletzt erstmals eine Corona-Sommerwelle zu verzeichnen war, musste abgelaufener Impfstoff in großer Menge vernichtet werden. Zugleich machte sich eine gewisse Sorglosigkeit breit. „Corona-Abstand“ war an der Supermarktkasse plötzlich nicht mehr üblich und im Bus traf man Fahrgäste ohne Maske an. Daher mein Appell an alle: Nehmen Sie die Pandemie nicht auf die leichte Schulter und bleiben Sie solidarisch mit den alten, kranken und pflegebedürftigen Menschen, die mehr gefährdet sind und sich schlechter selbst schützen können.

    Werner Raab
    Stv. Landesvorsitzender

    Beratungsfall des Monats

    Mann im Wohnzimmer mit Krücken und Halskrause
    © iStock

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    Britta Bühler
    Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V.
    Telefon: 0711 619 56-53
    E-Mail: b.buehler@vdk.de

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